Geldanlagen clever planen: So investieren Sie nachhaltig

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Wer langfristig sichere Ziele beim Sparen erreichen und gleichzeitig Gutes tun möchte, kommt um Nachhaltigkeit nicht herum. Das gilt auch für die Altersvorsorge.

Was heißt eigentlich „Nachhaltigkeit“?

Ehe Sie herausfinden, wie Sie in die Zukunft investieren können, sollten Sie wissen, was Nachhaltigkeit eigentlich ist. Denn: Bekannt ist der Begriff vor allem aus der Wirtschaft, es geht dabei um den Umweltschutzgedanken. Bestenfalls begegnet Ihnen Nachhaltigkeit beim Einkaufen und beim Thema Ernährung. Was aber hat das mit Geldanlagen zu tun?

Nachhaltigkeit bezieht sich nicht nur auf die Wirtschaft, sondern auch das soziale Leben und die Umwelt sind davon betroffen. Die Achtung vor Menschenrechten gehört also ebenso in diesen Bereich wie eine Produktion unter Berücksichtigung fairer Arbeitsbedingungen und der Vermeidung der Ausbeutung der Natur. Unternehmen und Staaten müssen an einem Strang ziehen, um einen gewissen Grad der Nachhaltigkeit in allem Tun zu erreichen.

Ein Ansprechpartner wie Competent Investment Management erklärt verschiedene Modelle, berät rund um die private Altersvorsorge und gibt Tipps explizit zur Nachhaltigkeit in diesem Bereich. Gleichzeitig versucht das Team, Ihre aktuelle finanzielle Situation zu analysieren und zu optimieren, denn die momentane Ausgangssituation ist ausschlaggebend für die weitere Vermögensplanung.

Es ist ein Bestreben der Menschen, das eigene Vermögen zu vergrößern. Selbst dann, wenn es sich dabei nur um ein kleines und doch eher überschaubares Vermögen handelt, soll dieses doch bitte mehr werden und nicht noch Verluste hinnEs ist ein Bestreben der Menschen, das eigene Vermögen zu vergrößern. Selbst dann, wenn es sich dabei nur um ein kleines und doch eher überschaubares Vermögen handelt, soll dieses doch bitte mehr werden und nicht noch Verluste hinnehmen müssen. (#01)ehmen müssen. (#01)

Es ist ein Bestreben der Menschen, das eigene Vermögen zu vergrößern. Selbst dann, wenn es sich dabei nur um ein kleines und doch eher überschaubares Vermögen handelt, soll dieses doch bitte mehr werden und nicht noch Verluste hinnehmen müssen. (#01)

Nachhaltige Altersvorsorge umfasst zum Beispiel:

  • Geldanlagen
    Geldanlageformen gibt es wie Sand am Meer, doch sie sind längst nicht alle für jedermann passend. Sie unterscheiden sich in der Sicherheit, in der Liquidität des Geldes und bezogen auf die Rendite. Außerdem sind sie im Punkt der Nachhaltigkeit verschieden und längst nicht alle für die Rentenvorsorge geeignet.
  • Rentenversicherungen
    Tests haben ergeben, dass nicht alle angebotenen Rentenversicherungen wirklich nachhaltig sind. Unterschieden werden muss hier zwischen der herkömmlichen privaten Rentenversicherung und der Investition in Fonds. Gerade Letztere sollten unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit genauer betrachtet werden.
  • Anleihen und Aktien
    Diese werden zusammen als Wertpapiere bezeichnet und stellen eine gute Möglichkeit zur Diversifikation des Kapitals dar. Die Geldanlage ist langfristig, was auch teilweise Verluste ausgleichen lässt. Damit sind Wertpapiere zur langfristigen Altersvorsorge sehr gut geeignet und bieten die Möglichkeit, gezielt in nachhaltig wirtschaftende Unternehmen und Branchen zu investieren bzw. diese zu unterstützen.
  • Immobilien
    Auch Immobilien sind eine Möglichkeit der nachhaltigen Altersvorsorge. Sie können selbst bewohnt werden, was Ihnen die regelmäßigen Mietzahlungen erspart. Immobilien sind auch zu vermieten, somit erhalten Sie ein regelmäßiges Einkommen aus den Mieteinnahmen. Allerdings sind derartige Vermietungen mit Aufwand und Verwaltungsaufgaben verbunden, was sie wiederum nicht für jeden geeignet sein lässt.
    Sie besitzen eine historische Immobilie? Dann sollten Sie Förderungen von staatlicher Seite nutzen, denn damit schaffen bzw. erhalten Sie Ihren Wohnraum und sorgen für das Alter vor, ohne die Investitionen allein stemmen zu müssen.
  • Gold und Silber
    Gold und Silber werfen kaum Rendite ab, lassen sich aber vergleichsweise schnell wieder zum tagesaktuellen Preis verkaufen – zumindest schneller als eine Immobilie! Das Geld ist sicher angelegt und vor Inflation geschützt. Investieren Sie in Barren oder Münzen, damit sorgen Sie ein Stück weit für das Alter vor.
Das Risiko ist immer ein Faktor, den ein Anleger im Auge behalten muss. Dabei stellt sich gerade bei Fonds heraus, dass diese nicht sehr risikobehaftet sind. (#02)

Das Risiko ist immer ein Faktor, den ein Anleger im Auge behalten muss. Dabei stellt sich gerade bei Fonds heraus, dass diese nicht sehr risikobehaftet sind. (#02)

Nachhaltige Geldanlagen: Gutes tun leicht gemacht

Es ist ein Bestreben der Menschen, das eigene Vermögen zu vergrößern. Selbst dann, wenn es sich dabei nur um ein kleines und doch eher überschaubares Vermögen handelt, soll dieses doch bitte mehr werden und nicht noch Verluste hinnehmen müssen. Mit einer nachhaltigen Geldanlage lassen sich gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen. Zum einen ist die Investition in Fonds eine bequeme Art der Geldanlage, außerdem sind hier gute Renditen zu erwarten. Wichtig ist aber, dass Sie für eine derartige Investition einen angemessenen Zeitraum von mindestens fünf Jahren wählen. Investmentfonds sind Experten zufolge eher für die mittel- bis langfristige Geldanlage gedacht, für das kurzfristige „gewinnorientierte Parken“ des eigenen Geldes stehen Alternativen zur Verfügung. Sie sind damit für die Altersvorsorge nahezu ideal.

Wenn Sie die Ansätze für nachhaltige Investitionen verfolgen, geht es darum, in Aktien von Unternehmen bzw. in Anleihen zu investieren, wobei diese nachweislich nachhaltig wirtschaften müssen. Anleger haben die Möglichkeit, sich schon mit kleinen Beträgen zu beteiligen, denn in einem Fonds werden alle Gelder gesammelt und von hier aus in die Vermögenswerte des Unternehmens investiert. Sollten Sie als Arbeitnehmer für die Rente sparen und damit für die eigene Zukunft und die der Familie vorsorgen wollen, sind daher schon kleine Beträge hilfreich. Sie müssen keine Unsummen in die Rentenvorsorge investieren, sparen Sie lieber regelmäßig und gezielt.

Ein Anleger, der in Fonds investiert, nimmt dabei direkt an der realen Wirtschaft teil. Fonds berücksichtigen die wirklichen Entwicklungen von Aktien und den zugehörigen Unternehmen und beruhen nicht auf Spekulationen, die nur allzu häufig zu Verlusten führen können. Gleichzeitig ist die Rendite annehmbar hoch, wobei nachhaltige Fonds in den vergangenen Jahren sogar ähnlich hohe Renditen vorweisen konnten wie die klassischen Fonds. Wer sich nun fragt, ob Fonds denn tatsächlich eine Alternative zum sicheren Sparbuch sein können, dem sei gesagt, dass sie keine wirkliche Alternative sind. Sie sind vielmehr der perfekte Ersatz, denn hier lassen Sie Ihr Geld für die eigene Zukunft arbeiten.

Eines sollten Sie wissen, wenn Sie sich für Investitionen in Fonds interessieren: Sie unterstützen damit Unternehmen und Länder, mit deren Art und Weise des Wirtschaftens und des Produzierens Sie vielleicht nicht konform gehen.

Eines sollten Sie wissen, wenn Sie sich für Investitionen in Fonds interessieren: Sie unterstützen damit Unternehmen und Länder, mit deren Art und Weise des Wirtschaftens und des Produzierens Sie vielleicht nicht konform gehen.(#03)

Durch Streuung ein hohes Risiko vermeiden

Das Risiko ist immer ein Faktor, den ein Anleger im Auge behalten muss. Dabei stellt sich gerade bei Fonds heraus, dass diese nicht sehr risikobehaftet sind. Der Grund: Sie teilen als Anleger Ihr Geld auf verschiedene Vermögenswerte auf, denn es gibt unterschiedliche Anlageklassen und Fonds, die in einem Portfolio für den Anleger zusammengefasst werden. Es gilt zwar der Grundsatz, dass die beste Rendite bei einem möglichst hohen Risiko auftritt, doch dieses müssen Sie nicht eingehen, wenn Sie nicht wollen. Fonds werfen eine annehmbare Rendite ab und stellen sich damit deutlich vor Tagesgeld oder Festgeld.

Nachhaltige Fonds punkten noch bei einem weiteren Aspekt: Sie zählen zum Sondervermögen und sind streng geschützt. Sollte die Fondsgesellschaft also in die Insolvenz gehen, ist Ihr Geld nicht verloren. Außerdem haben einige besondere Risiken keine Bedeutung: Wenn Sie in einen normalen Fonds investieren und die Börsenkurse fallen, weil es auf einer Ölplattform einen schweren Unfall gegeben hat, so geht Ihre Rendite in den Keller. Bei nachhaltigen Fonds sind Unternehmen und Länder, die nicht nachhaltig wirtschaften, aber von vornherein ausgeschlossen. Derartige Risiken müssen Sie daher nicht fürchten.

Sinnvoll ist es auch, nicht nur in Fonds zu investieren, sondern auch leicht verfügbare weitere Anlagen zu tätigen. Das altbewährte Tagesgeldkonto ist zumindest für kleinere Beträge, die jederzeit verfügbar sein sollen, gut geeignet. Für Geldanlagen ab drei Monaten können Sie auch das Festgeldkonto nutzen. Somit diversifizieren Sie Ihr Vermögen und schaffen eine sichere Basis für die Altersvorsorge.

Sie haben kein Fachwissen zu Fonds? Dann sollten Sie auf einen guten Finanzberater vertrauen, der Sie unabhängig beraten kann und dafür sorgt, dass Sie ein Portfolio nach Ihren Vorstellungen zusammengestellt bekommen. (#04)

Sie haben kein Fachwissen zu Fonds? Dann sollten Sie auf einen guten Finanzberater vertrauen, der Sie unabhängig beraten kann und dafür sorgt, dass Sie ein Portfolio nach Ihren Vorstellungen zusammengestellt bekommen. (#04)

So erkennen Sie nachhaltige Fonds

Eines sollten Sie wissen, wenn Sie sich für Investitionen in Fonds interessieren: Sie unterstützen damit Unternehmen und Länder, mit deren Art und Weise des Wirtschaftens und des Produzierens Sie vielleicht nicht konform gehen. Bei nachhaltigen Fonds können Sie sicher sein, dass die dahinter stehende Ideologie der Unternehmen zu Ihren Vorstellungen passt und dass sie nicht am Ende ein Unternehmen unterstützen, das Raubbau an der Natur treibt. Nun stellt sich aber die Frage, woran Sie nachhaltige Fonds erkennen.

Eine Bewertung der Geldanlagen findet meist nur nach deren Rentabilität und dem vorhandenen Risiko statt. Auch die Liquidität wird zur Bewertung herangezogen. Bei nachhaltigen Fonds hingegen müssen weitere Punkte berücksichtigt werden. Hierbei geht es auch um die ökologischen und sozialen sowie um die ethischen Ansätze, die die Unternehmen, die im Fonds versammelt sind, verfolgen. Es gibt daher die sogenannten ESG-Kriterien. Das E steht für Environmental und bewertet den Schutz der Natur und die nachhaltige Nutzung der natürlichen Rohstoffe und Güter. S steht für Social und berücksichtigt soziale Aspekte: Friedenssicherung, Achtung von Menschenrechten und Einhaltung fairer Arbeitsbedingungen. Das G steht für Governance und sieht vor, dass die Verantwortung des Unternehmens gegenüber der Gesellschaft und eine Auftragsvergabe frei von jeder Korruption berücksichtigt werden.

Allerdings werden die Bewertungskriterien teils unterschiedlich ausgelegt und es gibt keine gesetzliche Regelung zur Bewertung. Anleger sollten daher ganz genau hinsehen, ehe sie sich für einen Fonds entscheiden. Es ist durchaus eine Herausforderung, in die richtigen Fonds zu investieren und das Portfolio wirklich nachhaltig zu gestalten. Das Angebot an Aktienfonds für eine gesunde Zukunft ist nicht groß und vor allem nur wenig transparent. Anleger sollten sich daher gut beraten lassen und auch selbst mit den Unternehmen, in die sie hier investieren, beschäftigen.


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