Deutsche Börse: Das müssen Anleger wissen

Deutsche Börse: Seit der Zinsflaute fragen sich immer mehr Menschen, wie sie ihr Geld noch anlegen sollen und finden dabei früher oder später in den meisten Fällen den Weg an die Börse, besonders an die Deutsche Börse in Frankfurt. Wir haben uns angesehen, was Anleger wissen müssen.

Deutsche Börse: Das müssen Anleger wissen, bevor sie investieren

Wer mit dem Gedanken spielt, an der Deutschen Börse in Frankfurt oder an einer anderen Börse mit Aktien zu handeln, der sollte auch im Jahr 2017 vorab einige Fragen für sich klären und wenn möglich, bereits einen guten Plan oder ausgearbeitete Anlagestrategie haben. Einige Punkte können helfen, dazu zu gelangen.

  • Das Risiko und der finanzielle Spielraum
    Vorab: Man sollte nicht an der Deutschen Börse in Frankfurt oder einer anderen Börse handeln, wenn man keinen finanziellen Puffer hat. Konkret bedeutet das: Wer keinen monetären Spielraum hat, ist gut beraten, den Handel mit Aktien oder Wertpapieren an der Deutschen Börse AG von vornherein sein zu lassen. Denn so bringt man sich in Situationen, in denen man nur in den seltensten Fällen einen Gewinn erwirtschaften kann.
    Der finanzielle Spielraum ist eng mit einem anderen Aspekt der Handelns mit Aktien, vielleicht sogar mit DAX-Aktien, verbunden: Aktien können eine riskante Geldanlage sein, die sich erst nach einigen Jahren richtig auszahlt, daher operieren einige Berater mit einer Formel, nach der man seinen individuellen Anteil von Aktien im gesamten Anlage-Portfolio berechnen kann: Man nehme die Zahl 100 und ziehe davon sein aktuelles Lebensalter ab, die Zahl, die bei der Subtraktion übrig bleibt, ist dann die Höhe der Aktien in Prozent. Zur Verdeutlichung: Ist ein Anleger 40 Jahre alt, zieht man von der Ausgangszahl 100 die 40 Lebensjahre ab. Übrig bleibt der Wert 60, der in Prozent angibt, wie viele Aktien das gesamte Depot zur Geldanlage enthalten soll. Hintergrund dieser „Rechnung“ ist der Gedanke, dass junge Menschen eventuelle Verluste durch Aktien eher wieder auffangen können als ältere Menschen.
  • Der richtige Zeitpunkt
    Es ist natürlich schwierig abzusehen, wie sich die Deutsche Börse in Frankfurt oder auch die anderen weltweiten Aktienmärkte entwickeln. Wer allerdings über die aktuellen News informiert ist, kann hier schon erste Ansatzpunkte für den richtigen Zeitpunkt zum Investieren finden. Ganz grob raten Aktien-Berater dazu, in steigende Märkte einzusteigen. Solange der Markt nämlich im Wachstum begriffen ist, kann man von dieser positiven Entwicklung ebenfalls profitieren. Hier ist es jedoch dann wichtig, sich einen fixen Wert zu setzen, bei dem man die Aktien wieder verkauft, sollte der Markt fallen und vor allem diesem gesetzten Limit auch treu zu bleiben. Anleger haben schon viel Geld damit verloren, wenn sie einer fallenden Aktie treu geblieben sind. Denn anstatt sich wieder zu erholen, fallen einige Aktien einfach ins Bodenlose – und das investierte Geld ist damit weg. Mit DAX Aktien ist dieses Risiko in den meisten Fällen geringer, da selten ein im DAX gelistetes Unternehmen so viel an Wert verlieren würde. Natürlich gilt natürlich auch für die Deutsche Börse AG in Frankfurt und die DAX-Aktien das gleiche, wie für andere Börsen oder Märkte: Keine Regel ohne Ausnahme.

Um in einen fallenden Markt einzusteigen, benötigt man schon mehr als grundlegendes Wissen was die Deutsche Börse in Frankfurt oder allgemein Aktienmärkte angeht. Diese Art des Tradings mit Aktien sollte man lieber den Profis überlassen, da Anfänger schnell in die roten Zahlen geraten können und meist nicht das nötige Fachwissen besitzen, um wieder in die schwarzen Zahlen zu geraten.

 

Um in einen fallenden Markt einzusteigen, benötigt man schon mehr als grundlegendes Wissen was die Deutsche Börse in Frankfurt oder allgemein Aktienmärkte angeht. (#01)

Um in einen fallenden Markt einzusteigen, benötigt man schon mehr als grundlegendes Wissen was die Deutsche Börse in Frankfurt oder allgemein Aktienmärkte angeht. (#01)

Deutsche Börse: Das müssen Anleger wissen, wenn sie ein Depot eröffnen wollen

Der Entschluss ist gefallen: Man möchte Geld an der Deutschen Börse AG in Frankfurt anlegen, aber wie? Was Anleger wissen müssen, um zu einem eigenen Aktien-Depot zu kommen, haben wir kurz zusammengefasst:

  • Das Konto:
    Um überhaupt mit Aktien handeln zu können, benötigt man ein eigenes Konto. Das kann man ganz klassisch bei einer Bank eröffnen, oder man wählt den direkten Weg über einen Broker, meist am kostengünstigsten über einen Online-Broker. Hier kann sich ein Vergleich der unterschiedlichen Anbieter lohnen, während nämlich die meisten Banken Gebühren für das Aktien-Depot erheben, kann man bei manchen Online-Brokern ganz ohne Kontoführungsgebühr traden.
    Daneben werden aber andere Gebühren fällig, die sich nach dem Handelsplatz (Deutsche Börse in Frankfurt oder New Yorker Börse oder andere Börsen) richten. Außerdem wird pro Order eine Gebühr – oder besser gesagt – Provision fällig. Auch diese kann ganz unterschiedlich hoch ausfallen. Bei einigen Banken und Online-Brokern richtet sich die Orderprovision nach der Höhe des Trades, andere verlangen lediglich eine fixe Gebühr unabhängig von dem Volumen des Aktien-Handels. Daher gilt bei der Wahl des Brokers: In jedem Fall vorab so ausführlich wie möglich über die aktuellen Angebote informieren, diese ändern sich leider relativ schnell.

 

Der Entschluss ist gefallen: Man möchte Geld an der Deutschen Börse AG in Frankfurt anlegen, aber wie? Was Anleger wissen müssen, um zu einem eigenen Aktien-Depot zu kommen. (#02)

Der Entschluss ist gefallen: Man möchte Geld an der Deutschen Börse AG in Frankfurt anlegen, aber wie? Was Anleger wissen müssen, um zu einem eigenen Aktien-Depot zu kommen. (#02)

 

  • Das Portfolio
    Hat man sich für einen Broker entschieden, kann man sich um die Aktien selbst kümmern.
    Die Zusammenstellung des Aktien-Depots hängt eng mit der Risikobereitschaft des Anlegers zusammen und berührt die weiter oben vorgestellte Daumenregel zur prozentualen Verteilung der Aktien im gesamten Depot. Wer ein eher konservativer Anleger ist, für den könnte der Handel mit Anleihen passend sein, während mutigere Anleger auf Aktienfonds oder gar Einzelaktien zurückgreifen.
    Anleger, die an der Deutschen Börse AG in Frankfurt traden wollen haben dabei den großen Vorteil, dass hier nahezu alle interessanten Werte auch gehandelt werden. Allen voran natürlich der DAX selbst.
  • Die News
    Wer Aktien gekauft hat, sollte gerade im Jahr 2017 immer auf dem Laufenden bleiben. Wir leben in einer schnelllebigen Zeit, die durch die digitalen Errungenschaften immer schneller wird. Das gilt auch für das Auf und Ab von Aktienkursen. Daher sollten Anleger immer die News im Blick haben, um im Notfall schnell auf Veränderungen reagieren zu können. Viele News-Seiten bieten spezielle Push-Einstellungen an, mit denen man sich jederzeit über Neuerungen informieren lassen kann.
  • Die Unternehmen
    Die wirklich erfolgreichen Aktienanleger informieren sie vorab sehr gründlich. Dazu zählt nicht nur, sich die Entwicklung der Aktie in den letzten Jahren anzuschauen, sondern auch, Nachforschungen über das Unternehmen selbst, den Markt für den es produziert oder die Dienstleistung, die es anbietet und über die Mitbewerber anzustellen. Warren Buffet, beispielsweise, kauft nie Aktien, ohne vorab den Markt des Unternehmens und das Unternehmen selbst vollständig verstanden zu haben. Selbstverständlich kann man als nicht-professioneller Anleger sich kaum derart ausführlich mit dem Markt oder auch dem Unternehmen beschäftigen, aber ein wenig Recherche vorab und etwas Interesse an dem jeweiligen Unternehmen, von dem man die Aktie erwerben möchte, kann nicht schaden. Und im Jahr 2017 kann man glücklicherweise sehr leicht an Informationen und relevante News gelangen.

Heute kaum noch zu glauben: Am 01.07.1988 wurde der DAX an der Deutschen Börse AG eingeführt – damals mit gerade einmal 1000 Punkten. Das bedeutet, wer damals auf den DAX gesetzt hat, hat heute, im Jahr 2017, seinen Einsatz verzwölffacht. (#03)

Heute kaum noch zu glauben: Am 01.07.1988 wurde der DAX an der Deutschen Börse AG eingeführt – damals mit gerade einmal 1000 Punkten. Das bedeutet, wer damals auf den DAX gesetzt hat, hat heute, im Jahr 2017, seinen Einsatz verzwölffacht. (#03)

Deutsche Börse in Frankfurt: Alles, was Anleger über den DAX wissen müssen

Heute kaum noch zu glauben: Am 01.07.1988 wurde der DAX an der Deutschen Börse AG eingeführt – damals mit gerade einmal 1000 Punkten. Das bedeutet, wer damals auf den DAX gesetzt hat, hat heute, im Jahr 2017, seinen Einsatz verzwölffacht. Es gibt einen großen Unterschied zwischen dem amerikanischen Bruder, dem Dow-Jones-Index, in dem die Standardwerte der US Börsen abgebildet werden: Der DAX ist ein klassischer Index, der die Performance der abgebildeten Werte mit in die Berechnung einbezieht. Konkret bedeutet das, dass auch gezahlte Dividenden für den Wert des Deutschen Aktien Indexes ausschlaggebend sind.

Neben dem DAX gibt es auch andere, sogenannte Nebenwerte, die auch in den DAX-Verbund gehören, nämlich den MDax und den SDax, in dem kleinere Unternehmen gelistet sind und den TecDax, in dem Aktien aus dem Technologiesektor zu finden sind.
Jedes Jahr im September – so auch wieder im September 2017 – erfolgt eine Revision der bestehenden Werte im Haupt-DAX, woraufhin es zu Änderungen in der Verteilung kommen kann.

Zu den Werten, die im DAX vertreten sind, gehören unter anderem:

  • Deutsche Börse AG
  • Siemens
  • Bayer
  • Daimler
  • Deutsche Post AG
  • Allianz
  • Commerzbank

Der deutsche Aktienmarkt und damit die Deutsche Börse AG in Frankfurt hängt eng mit den USA und den dortigen Entwicklungen zusammen. Vereinfacht gesagt, befindet sich die New Yorker Börse in einem Aufwind . (#04)

Der deutsche Aktienmarkt und damit die Deutsche Börse AG in Frankfurt hängt eng mit den USA und den dortigen Entwicklungen zusammen. Vereinfacht gesagt, befindet sich die New Yorker Börse in einem Aufwind . (#04)

Deutsche Börse: Das müssen Anleger wissen: Die USA

Der deutsche Aktienmarkt und damit die Deutsche Börse AG in Frankfurt hängt eng mit den USA und den dortigen Entwicklungen zusammen. Vereinfacht gesagt, befindet sich die New Yorker Börse in einem Aufwind (in der Fachsprache: Hausse oder auch Bärenmarkt genannt), wird das auch Auswirkungen auf die übrigen Börsen, insbesondere die Deutsche Börse in Frankfurt und damit auch auf den Dax haben. Ähnlich verhält es sich bei einem Abwärtstrend ( Baisse oder Bärenmarkt), denn auch hier zeigt sich häufig ein Zusammenhang zwischen fallenden Aktienkursen in den USA und in Deutschland.

Gerade der DAX ist dafür anfällig, denn Deutschland als stark Export orientierter Markt, ist von den anderen Aktienmärkten abhängig. Selbstverständlich lassen sich die Entwicklungen in den USA nicht 1:1 auf die Deutsche Börse AG oder den DAX übertragen, können aber als Indikator für die bevorstehende Entwicklung gesehen werden. Das müssen Anleger also wissen: Wie ist die aktuelle Lage in den USA und in welche Richtung tendiert die Börse dort. Denn nur ein möglichst gut informierter Anleger kann auch die richtigen Entscheidungen treffen.


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Über Sabrina Müller

Sabrina Müller, geboren 1982 in Berlin, ist inzwischen Mutter von drei Kindern. Eigentlich wollte sie gar nicht so viele Kinder. Nachdem ihre erste Tochter jedoch wirklich pflegeleicht war, haben sich Sabrina und ihr Mann für weitere Kinder entschieden. Konnte ja keiner wissen, dass auf pflegeleicht nicht immer auch wieder pflegeleicht folgt. Nach der ersten Tochter folgten noch ein Mädchen und ein Junge. Ihre Rasselbande füllt Sabrinas Leben derzeit aus. Neben der Betreuung der Kinder engagiert sich Sabrina auch im Kindergarten und näht und bastelt gerne.

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