Aktien: Neuer Trend am Anlagemarkt?

Schon seit einigen Jahren sind vor allen Dingen Kleinanleger mehr als unzufrieden. Das gute alte Sparbuch, Festgeld oder auch Tagesgeld werfen nicht mehr die Renditen ab, die eigentlich gewünscht werden. Im Prinzip lohnen diese traditionellen Geldanlagen überhaupt nicht mehr. Erst wenn die EZB ein Umdenken beim Leitzins vornimmt und die Banken mit einer entsprechenden Anpassung der Renditen reagieren, könnte sich an dieser Stelle etwas ändern.

Da dies in absehbarer Zeit aber mit aller Wahrscheinlichkeit nicht geschehen wird, schauen viele Verbraucher etwas betrübt in die Zukunft. Sie wollen ihr schwer verdientes Geld nicht einfach auf dem Girokonto belassen, wären Aktien eine Alternative? Eine klassische Geldanlage lohnt jedoch auch nicht. Also wohin mit dem Geld, wenn es arbeiten soll, gleichzeitig aber auch schnell abrufbar sein muss?

Aktien rücken immer mehr ins Interesse der Kleinanleger

Bis vor wenigen Jahren haben wir zwar vom Aktienhandel und den damit einhergehenden Möglichkeiten geträumt. Gehandelt haben aber letztendlich nur die großen und erfahrenen Anleger. Für Kleinanleger war der Markt zu unübersichtlich und die Risiken, die der Aktienhandel nun einmal mit sich bringt, zu groß. Zudem waren die Möglichkeiten gar nicht gegeben, damit Kleinanleger in Eigenregie am Aktienmarkt aktiv werden konnten. Wer sein Geld in Aktien anlegen wollte, musste einer Bank vertrauen, die dies übernahm. Eine schnelle Reaktion auf Kurswechsel war überhaupt nicht möglich, sodass große Renditen für Kleinanleger stets nur ein Traum waren.

Heute sieht dies alles schon ein wenig anders aus. Es gibt inzwischen viele Online Broker, die sich nicht nur auf die großen Anleger konzentrieren, sondern vor allen Dingen auf die Kleinanleger. Sie sehen in diesen die Zukunft des Aktienhandels und umgarnen sie mit einem sehr vielschichtigen und auch für Laien verständlichem Angebot. Das Angebot umfasst nicht nur eine große Auswahl an handelbaren Werten und eine ordentliche Handelsplattform. Es umfasst vor allen Dingen die Möglichkeit des eigenständigen Agierens – genau das, was sich Kleinanleger so lange gewünscht haben.

Wer sich also dazu entschließt, Aktien zu handeln, wird nicht nur auf ein großes Angebot an handelbaren Werten treffen. Er wird auch viel Unterstützung beim Handel erfahren, die sich positiv auf den Erfolg auswirken kann. Die Unterstützung bezieht sich dabei vor allen Dingen auf einen guten Kundenservice, der umfassende Unterlagen und auch Weiterbildungsmöglichkeiten rund um den Aktienhandel bereithält. Obendrein ist immer ein Ansprechpartner vorhanden, der Hinweise zum Handel gibt und eventuell auch einmal eine Empfehlung für die richtige Strategie ausspricht.

Besonders Kleinanleger, die eigentlich nur nach einer gewinnbringenden Anlageform suchen, interessieren sich daher immer mehr für den Aktienmarkt. Sie arbeiten sich in das Thema ein und handeln vor allen Dingen die Wertpapiere, zu denen sie einen gewissen Bezug haben. Also Wertpapiere von Unternehmen, die sie kennen und deren Entwicklung sie daher gut einschätzen können. Facebook, Coca Cola, Ebay und andere große Namen stehen dabei ganz oben in der Liste. Doch auch regionale Unternehmen, die am Aktienmarkt vertreten sind, können für den Handel durchaus interessant sein. Deren Entwicklung lässt sich nämlich meist einfacher einschätzen, da sie hier vor Ort agieren und man daher nicht auf die großen Quartalsberichte der internationalen Unternehmen warten muss, um sich einen Überblick verschaffen zu können.

Video: Aktien 2017: Wie Anleger sich positionieren sollten.

Was macht den Aktienhandel so spannend?

Der Aktienmarkt ist in permanenter Bewegung. Denn er ist global ausgerichtet. Und Unternehmen, die an der Börse vertreten sind, können es sich nicht erlauben, auch nur einen Tag zu „schlafen“. Sie müssen sich immer wieder neu erfinden und präsentieren. Ansonsten werden die Anleger ungeduldig und der Kurs der Aktien muss sich großen Schwankungen unterziehen.

Wer hier als Anleger agieren will, muss also immer am Ball bleiben. Das Geld wird nämlich nicht einfach in einen gebundenen Fond gegeben und kann erst wieder nach drei Jahren oder mehr entnommen werden. Es kann für wenige Sekunden, Minuten, Tage, Wochen oder auch Monate angelegt werden. Je nachdem, wie dies der Anleger wünscht und welche Strategie er fährt. Es ist auf Wunsch somit jederzeit verfügbar, kann komplett abgezogen oder in andere Aktien investiert werden. Immer so, wie der Markt es hergibt und welche Vorstellungen der Anleger mit dem Aktienhandel verbindet.

Der Aktienhandel bringt jedoch auch einige Besonderheiten mit sich, die nach einem wachen Auge und einem gut arbeitenden Geist verlangen. Bei einem Aktienankauf muss nicht nur der passende Moment für den Ankauf gefunden werden, sondern auch für den Verkauf. Daher muss der Markt ständig beobachtet werden. Mitunter kommt es vor, dass sich der Kurs innerhalb weniger Minuten ändert. Als erfolgreicher Anleger informiert man sich daher über die gehaltenen Aktien und schaut, welche möglichen Veränderungen es in den entsprechenden Unternehmen geben könnte. Zudem sollte ein mehrmaliger Blick auf den Kurs am Tag möglich sein. Da die Broker dies zulassen und neben dem Zugang zu Handelsplattform per Webbrowser in vielen Fällen auch eine App für mobile Endgeräte anbieten, sollte dies alles kein Problem sein.

Weil jeder am Aktienhandel teilnehmen kann, gilt dieser durchaus als neuer Trend am Anlagemarkt. Denn Aktien zu handeln macht Spaß, bringt unter Umständen hohe Renditen und zeigt dem Anleger auf, dass der Finanzmarkt nicht nur für Experten ein spannendes Territorium ist. Außerdem öffnet er eine Tür in eine Welt, die man sonst wahrscheinlich nicht kennenlernen würde. Die Finanzwelt ist durchaus spannend und erklärt viele Dinge, die wir sonst nur einfach hingenommen haben.

Video: An Aktien führt 2017 kein Weg vorbei – dafür sorgt die EZB! Mick Knauff Daily – 29.12.2016

Ein Brokervergleich hilft

Auch wenn das Handeln von Aktien recht überschaubar geworden ist, es gelingt nur dann, wenn ein erfahrener und seriös arbeitender Broker genutzt wird. Im besten Falle ein Online Broker, der die handelbaren Werte sowie die Handelsplattform und aktuelle Kursinformationen zur Verfügung stellt. Ein Blick ins Internet offeriert, dass das Angebot an Online Brokern für den Aktienhandel sehr groß ist. Wer die Broker nicht kennt und keiner Empfehlung folgt, wird sich daher bei der Auswahl des passenden Brokers etwas schwer tun. Ein Vergleich der verschiedenen Broker kann daher durchaus hilfreich sein.

Dieser Link führt zu einer Internetseite, welche die verschiedenen Online Broker für Aktien vorstellt und deren Vor- wie auch Nachteile benennt. Als Anleger hat man so die Möglichkeit, genau zu prüfen und zu entscheiden, mit wem man zusammenarbeiten möchte.

Im besten Falle sind diesbezüglich im Vorfeld auch schon einige Vorüberlegungen getroffen wurden. So sollte überlegt werden, wie intensiv der Aktienhandel betrieben werden soll. Werden nur hin und wieder Aktien angekauft, die über einen längeren Zeitraum gehalten werden, sollte ein Broker ausgewählt werden, der ein Depot ohne Grundgebühr anbietet. Es werden dann lediglich Gebühren für den An- und den Verkauf fällig, was bei geringen Depotbewegungen deutlich preiswerter sein sollte.

Wird jedoch ein sehr intensiver Aktienhandel angestrebt, der viele Depotbewegungen mit sich bringt, lohnt ein Broker mit einem Depot, für das eine Grundgebühr verlangt wird. Dann würden die Kosten für den An- und den Verkauf wegfallen, was sich finanziell positiv auswirken wird.

Generell empfiehlt es sich, keine voreiligen Entscheidungen zu treffen. Zwar ist ein Wechsel des Brokers durchaus möglich, wenn man mit dessen Leistungen nicht zufrieden ist. Doch dieser Wechsel ist aufwendig und mit Zeit verbunden. Daher sollte im Vorfeld genau geschaut werden, welche Werte gehandelt werden sollen und welche Ansprüche an den Broker gestellt werden. Jeder Anleger hat andere Ansprüche. Daher kann diesbezüglich keine pauschale Empfehlung gegeben werden. Wer jedoch auf Sicherheit und Transparenz bei den Abläufen achtet, einen guten Kundenservice forciert und den einen oder anderen Testbericht im Vorfeld liest, kann sich sicher sein, dass seine Auswahl gar nicht so schlecht sein wird.


Bildnachweis:©Shutterstock-Titelbild: _ Phongphan

Über Marius Beilhammer

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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