Überdurchschnittliches Wachstum 2025 stärkt uniVersa Kapitalbasis und Marktposition nachhaltig

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Die uniVersa Versicherungsunternehmen verzeichneten 2025 ein Bruttobeitragswachstum von 8,2 Prozent und überschritten zum ersten Mal die Milliardengrenze. Träger dieser Entwicklung sind attraktive Kapitalanlagenergebnisse, eine solide Eigenkapitalquote und Rekordneugeschäft in Kranken-, Lebens- und Schaden-/Unfallversicherungen. Mit uni-Top. Privat, erweiterten Zahnzusatzangeboten und fondsgebundenen Rententarifen setzt die Gruppe auf Innovation. Ein starkes Einmalbeitragswachstum und praxisorientierte Kundenservices erhöhen die Wettbewerbsposition weiter. Zudem sorgt digitale Transformation für effizientere Abläufe. Ein neues Quartier am Kohlenhof signalisiert langfristige Zukunftsorientierung.

uniVersa erzielt erstmals 2025 Bruttobeiträge über einer Milliarde Euro

Infografik (Foto: uniVersa)

Infografik (Foto: uniVersa)

Mit einem Zuwachs von 8,2 Prozent bei den gebuchten Bruttobeiträgen auf insgesamt 1.022,9 Millionen Euro schloss die uniVersa das Geschäftsjahr 2025 ab und übertraf den Markt, der bei 6,6 Prozent Wachstum lag. Erstmals überschritt das Versicherungsunternehmen die Grenze von einer Milliarde Euro. Vorstandssprecher Frank Sievert hob den sechsten Anstieg in allen drei Gesellschaften hervor und betonte das zweitbeste Kapitalanlagenergebnis von 231,6 Millionen Euro. Dieses Ergebnis untermauert solide Finanzstärke der Gruppe.

Reingewinn von 88,9 Millionen Euro untermauert weiterhin stabile Finanzstärke

Für das Geschäftsjahr weist das Unternehmen vor Steuern ein Ergebnis von 116,2 Millionen Euro aus. Nach Abzug aller Steuern und Betriebskosten ergibt sich ein Nettoertrag von 88,9 Millionen Euro. Der Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit legte 82,9 Millionen Euro in die Rückstellung für Beitragsrückerstattung, womit die Versicherten profitieren. Das Eigenkapital erhöhte sich um 1,0 Prozent auf 370,0 Millionen Euro. Die Kapitalanlagen erhöhten sich auf 8.464,9 Millionen Euro, das Neugeschäft erreichte einen Spitzenwert.

Volle Versicherung steigt um 3,5 Prozent auf 141.349 Vollversicherte

Die private Krankenversicherung wies Bruttobeiträge in Höhe von 832,5 Millionen Euro aus, was einem Plus von 9,5 % gegenüber dem Vorjahr entspricht und den Branchendurchschnitt von 7,3 % übertrifft. Die Anzahl der Vollversicherten stieg um 3,5 % auf 141.349 Personen. Maßgeblich zu diesem Wachstum trug der Tarif uni-Top. Privat bei. Zusätzlich wurde ein Zahnzusatzprodukt mit drei Leistungsstufen eingeführt. Die Überschussverwendungsquote wurde auf 100 % angehoben, die Eigenkapitalquote liegt bei 30,9 %.

Einmalbeiträge klettern um 19,9 Prozent und Bruttobeiträge steigen kräftig

Im Bereich Lebensversicherung erhöhte sich das Volumen der Bruttobeiträge auf 158,1 Millionen Euro und wuchs damit um 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Verantwortlich dafür war insbesondere ein signifikantes Plus bei Einmalbeiträgen in Höhe von 19,9 Prozent, während der Gesamtmarkt 16,9 Prozent erreichte. Ferner trugen Neugeschäftsabschlüsse in der fondsgebundenen Rentenversicherung und in der neuen Berufsunfähigkeitsversicherung zu einer Bestandssteigerung um 3,8 Prozent bei. Die Eigenkapitalquote stieg auf 46,6 Promille und damit Finanzstärke.

75 Jahre Schaden-Unfallversicherung verzeichnet 7,6 Prozent Plus auf 32,4

In ihrem 75. Geschäftsjahr erhöhte die Schaden- und Unfallversicherung die Bruttobeiträge um 7,6 Prozent und erreichte damit 32,4 Millionen Euro. Die Zuwächse wurden insbesondere durch die Kfz-Versicherung sowie die neu aufgelegte Wohngebäudeversicherung erzielt. Unfall- und Kfz-Sparte trugen jeweils etwa ein Drittel zu den gesamten Einnahmen bei. Mit einer Brutto-Schadenkostenquote von 81,3 Prozent blieb das Unternehmen deutlich unter dem Branchendurchschnitt, während die Eigenkapitalquote auf 279,3 Prozent stieg und bestätigt die Risikoposition.

Krause und Wimmer intern, Holzmann extern führen Vorstand unabhängig

Nach dem planmäßigen Ausscheiden zweier erfahrener Vorstandsmitglieder erhielten Stefan Krause (50) und Dr. Marco Wimmer (46) die frei gewordenen Sitze innerhalb des Unternehmens. Zusätzlich bereichert Vertriebsexpertin Jutta Holzmann (46) das Führungsgremium von außen. Die traditionell starke Versicherungsvereinsstruktur ermöglicht mittels gemeinsamer Mitgliedschaft eine unabhängige Geschäftsführung. Dadurch bleibt ausreichend Freiraum für Entscheidungsprozesse, um auch weiterhin den profitablen Wachstumskurs auszubauen und als Qualitäts- und Serviceversicherer nachhaltigen Mehrwert für Kunden zu liefern. Ziel ist eine langfristige Festigung der Marktposition durch innovative Angebote.

Sievert fordert kontinuierliche digitale Transformation und KI-Einsatz für Effizienz

Die Initialphase 2026 brachte eine Steigerung des Neugeschäftsvolumens um circa 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, das bereits auf Rekordniveau lag. Frank Sievert hebt hervor, dass dieser Erfolg auf der konsequenten digitalen Transformation interner Abläufe, der Prozessorientierung sowie einer verstärkten Ausrichtung auf Vertriebs- und Kundenbedürfnisse beruht. Darüber hinaus wird der Einsatz von künstlicher Intelligenz als wesentlicher Wachstumstreiber angesehen, um Effizienz, Servicequalität und langfristige Wettbewerbsfähigkeit weiter zu erhöhen und Marktchancen nutzen.

Neuer uniVersa Gebäudekomplex stärkt Arbeitgebermarke mit maßgeschneiderten innovativen Raumkonzepten

Ein moderner Gebäudekomplex in Nürnberg-Kohlenhof soll bis Mitte 2030 realisiert werden und innovative Arbeitswelten bieten. Offene Raumstrukturen ermöglichen dynamische Teamarbeit und fördern den Wissenstransfer. Eine transparente Feedbackkultur sowie das neu eingeführte Laufbahn- und Kompetenzmodell unterstützen individuelle Entwicklungsmöglichkeiten. Führungskräfte erhalten regelmäßiges 360-Grad-Feedback zur Optimierung ihrer Führungsqualitäten. Mit Stand 2025 beschäftigt uniVersa insgesamt 840 Angestellte, 58 Auszubildende und 6.368 externe Außendienst- und Vertriebspartner. Durch diese Maßnahmen wird die Attraktivität als Arbeitgeber gesteigert.

Durch strategische Produktentwicklung und konsequente Digitalisierung hat die uniVersa Versicherungsgruppe in einem wettbewerbsintensiven Umfeld ein überdurchschnittliches Wachstum erzielt und ihre Position als Qualitäts- und Serviceversicherer gefestigt. Eine solide Eigenkapitalbasis und attraktive Überschussbeteiligungen bieten Kunden und Mitgliedern nachhaltige Sicherheit. Innovative Tarife und proaktive Standortentwicklungen schaffen zukunftsweisende Rahmenbedingungen. Parallel dazu sorgen optimierte Prozesse und moderne Technologien für Effizienzgewinne und stärken die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens dauerhaft im Markt. Dabei fördern stetig langfristiges Unternehmenswachstum.

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