LiDAR in der 3. Generation: Valeo bringt das autonome Fahren voran

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Valeo sorgt mit dem LiDAR dafür, dass das autonome Fahren sicherer wird. Die Fahrzeugumgebung wird mit dem System ständig gescannt und auf mögliche Hindernisse untersucht. So sollen rechtzeitige Sicherheitsmanöver möglich sein.

LiDAR von Valeo: Unternehmen an der Spitze

Dass das autonome Fahren kommt, steht für die Automobilindustrie außer Frage. Fraglich ist jedoch, wann es Alltag sein wird. Bis es soweit ist, müssen noch zahlreiche Details geklärt und Neuerungen umgesetzt werden. So auch in puncto Sicherheit, bei der Valeo zu überzeugen weiß. Mittlerweile steht das LiDAR-System der dritten Generation in den Startlöchern und soll dafür sorgen, dass das autonome Fahren sicherer wird.

Der Durchbruch für den LiDAR ist längst gekommen. Jetzt gilt es nur noch, das System in so vielen Fahrzeugen wie möglich zu integrieren. Der weltweit tätige Konzern ist dabei alleiniger Partner der Automobilbranche, die derzeit keinen anderen Fahrzeugscanner nutzt, der in Serie in dieser Qualität produziert werden kann.

Leben retten als Maxime

Senior Vice President für Forschung, Entwicklung und Strategie ist Geoffrey Bouquot und er ist der Meinung, dass es bei allem technischen Fortschritt immer nur darum gehe, Leben auf der Straße zu retten. Der Fahrzeugscanner soll dazu eingesetzt werden, um Zusammenstöße bestmöglich zu vermeiden. Die Fahrzeuge sollen rascher reagieren.

Dafür werden auch Informationen aus der Fahrzeugumgebung zusammengetragen, gesammelt und an weitere Fahrzeuge in einem bestimmten Umkreis weitergeleitet, sodass diese praktisch vorgewarnt werden. Der Valeo-Konzern wird durch sein LiDAR-System aber nicht nur dazu beitragen, mehr Leben im Straßenverkehr zu retten, sondern gleichzeitig seine Führungsposition in diesem Bereich ausbauen.

Angesichts der Verbesserungen, die der Fahrzeugscanner mitbringt, kann er aber auch überzeugen. Die Auflösung von 4,5 Millionen Pixeln liefert ein dreidimensionales und detailgetreues Abbild der Umgebung, die Auflösung ist um das 12-Fache besser als die zweite Generation LiDAR. Der Betrachtungswinkel ist um das 2,5-Fache größer, die Reichweite rund dreimal größer als in der Vorgängerversion.

Das System erkennt all die Dinge, die weder das menschliche Auge noch Radare oder Kameras sehen. Das wiederum wird das Fahren deutlich sicherer machen und auch dazu beitragen, die hohen Geschwindigkeiten auf der Autobahn sicherer zu meistern.

Bis 130 km/h wurde das System getestet und für sicher befunden. Dabei ist der Fahrzeugscanner auch in völliger Dunkelheit und bei schlechtem Wetter in der Lage, zuverlässig zu agieren. Er misst sogar die Dichte der Regentropfen und passt sich entsprechend an.

Über Valeo

Valeo sieht seine Hauptaufgabe darin, das autonome Fahren voranzubringen und gleichzeitig deutlich sicherer zu machen. Neben der Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer als besonders gefährdete Verkehrsteilnehmer steht auch die Umwelt im Fokus des Unternehmens, das über 500 Patente auf das LiDAR-System hält. Die Reduktion von CO2-Emissionen stellt eine besondere Herausforderung dar, der sich der Valeo-Konzern stellt.

Es wird aktuell davon ausgegangen, dass bis zum Jahr 2030 rund 30 Prozent der Premium-Fahrzeuge mit einem LiDAR-System ausgestattet sein werden. Mit der Steigerung der Produktion dürfte auch der Umsatz, der in 2020 schon 16,4 Mrd. Euro betragen hat, deutlich ansteigen.

Mehr zum Unternehmen und zum Fahrzeugscanner der neuesten Generation gibt es hier:

Valeo
100, Rue de Courcelles
75017 Paris
Tel.: +33 7 64 56 85 48
E-Mail: press-contact.mailbox@valeo.com

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