KYC-Tool für Finanzinstitute: Dubai Economy will das Know-Your-Customer-Tool erweitern

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Die Wirtschaftsabteilung von Dubai hat angekündigt, das Blockchain-basierte Know-Your-Customer-Tool für Finanzinstitute zu erweitern. Das Department of Economic Development, besser bekannt als Dubai Economy, hat sich mit dem Dubai International Financial Centre zusammengetan, um das Tool zu erweitern, auf das mittlerweile über 50 Prozent aller KYC-Überprüfungen in Dubai entfallen. Die Regierung von Dubai erweitert das Blockchain-basierte KYC-Tool für Finanzinstitute.

Know-Your-Customer-Tool: KYC Blockchain-Konsortium mit über 120 Mitgliedern

Das KYC Blockchain-Konsortium der VAE wurde erstmals im Februar 2020 ins Leben gerufen. Zu seinen Gründungsmitgliedern gehören

  • Emirates NBD,
  • die Commercial Bank von Dubai,
  • HSBC,
  • Emirates Islamic und
  • die Abu Dhabi Commercial Bank.

Es wuchs aggressiv und hatte bis Juli 2020 über 120 Mitglieder. Laut Dubai Economy werden mindestens die Hälfte aller KYC-Unternehmensüberprüfungen in Dubai verarbeitet.

Abdulla Hassan, CEO des Dubai Economy Corporate Sector, führte das Wachstum auf die Effizienz des Tools zurück. Es hat Finanzinstituten auch ermöglicht, eine ihrer wichtigsten Anforderungen zu digitalisieren.

Er bemerkte: „Nach ihrer Einführung im Jahr 2020 ist die Plattform nicht nur für die Vereinfachung der Verfahren zur Eröffnung von Bankkonten für Anleger, sondern auch für die Ermöglichung des digitalen Empfangs verifizierter KYC-Daten durch Banken immer wichtiger geworden. Diese Initiative wirkt sich positiv auf die Gewinnung von Unternehmen und auf die globale Vereinfachung des Geschäftsrankings in Dubai und den Vereinigten Arabischen Emiraten aus.“

DIFC: Blockchain wird unterstützt

Der DIFC seinerseits versprach, weiterhin aufkommende Technologien wie Blockchain zu unterstützen, um Dubai weltweit als Anlaufstelle für Finanzierungen zu positionieren.

„Die globale Finanzgemeinschaft schätzt Dubai und DIFC sehr für unser Engagement für Innovationen, zu denen auch die Förderung der Zukunft des Finanzwesens durch neue Technologien wie Blockchain gehört“, kommentierte Alya Al Zarouni vom DIFC.

Er fügte hinzu: „DIFC war in diesem Bereich bereits erfolgreich, da es als erstes Unternehmen eine Blockchain-Lösung mit einem Klick auf den Markt gebracht hat, bei der verifizierte Daten mit einem Bankpartner ausgetauscht wurden, damit Kunden schnell, effizient und sicher ein Unternehmenskonto eröffnen können.“

Dubai führend in der Blockchain- und Digitalwährungsbranche

Die VAE haben weiterhin auf Innovationen in der Blockchain- und Digitalwährungsbranche gedrängt, und Dubai hat dieses Engagement angeführt. Wie CoinGeek berichtete, hat das in Dubai ansässige Lizenzbüro KIKLABB vor kurzem damit begonnen, digitale Währungen als Zahlungsmittel für Visa- und Handelslizenzgebühren zu akzeptieren.

Regulierung von Sicherheitstoken

Die Dubai Financial Services Authority hat kürzlich auch die Regulierung von Sicherheitstoken vorgeschlagen. Die Regulierungsbehörde akzeptiert derzeit bis zum 29. April öffentliches Feedback zu dem Vorschlag. Wenn die neuen Vorschriften verabschiedet werden, können Unternehmen in Dubai Direktzahlungen in Sicherheitstoken von potenziellen Kunden verarbeiten.

Über den Autor

Marius Beilhammer

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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