Wölbern Invest setzt auf Megatrend Nachhaltige Immobilien

12.02.2010 | Hamburg
Green Buildings sind derzeit als neuer Markttrend in der Immobilienwirtschaft in aller Munde: feierliche Fertigstellungen, Zertifizierungen und Preisverleihungen prägen die Wahrnehmung der Objekte in der Öffentlichkeit. Ökologisches Bauen ist damit nicht nur salonfähig geworden: Nachhaltigkeit wird zunehmend Standard, Green Buildings bestimmen zukünftig das Geschehen am Immobilienmarkt.

Was genau der Begriff beinhaltet und wie Mieter und Anleger von diesem Gebäudetyp profitieren, erklärt Wölbern Invest.

Die Bauwirtschaft ist eine der Branchen mit dem größten Potenzial zum Klimaschutz: Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) fallen etwa 40 Prozent der CO2-Emissionen weltweit bei Bau und Management von Immobilien an. Green Buildings oder nachhaltige Immobilien sind erste Schritte, um den Ausstoß zu senken. "Keine Frage: Nachhaltigkeit ist das aktuelle Top-Thema der Immobilienbranche. Aber umgesetzt wird es noch viel zu selten", sagt Roman Menzel, Vertriebsleiter der Wölbern Invest KG. "Im Oktober 2009 waren erst 26 Objekte mit dem deutschen Gütesiegel Nachhaltiges Bauen zertifiziert. Hier muss noch viel mehr passieren." Das Gütesiegel der DGNB erhalten Immobilien anhand einer umfassenden Bewertung nach etwa 60 verschiedenen Kriterien. Ein Gebäude ist dann "green", wenn es besonders effizient ist im Gebrauch von Energie, Wasser und Material, sich weniger schädlich auf Mensch und Natur auswirkt und bei Planung und Bau oder Sanierung auf besonders umweltschonende Materialien und Prozessabläufe Wert gelegt wird.

Kosten senken im Betrieb

"Die zunächst höheren Investitionskosten zahlen sich durch einen besseren Marktwert, höhere Mieteinnahmen und geringere Nebenkosten aus. Rund 80 Prozent der Kosten entfallen auf den Betrieb einer Immobilie", erklärt Menzel. Diese Lifecycle-Kosten beinhalten die Kosten für Wartung, Instandsetzung und Energie während der gesamten Lebensdauer. Sie werden bereits bei der Planung festgelegt, etwa durch Standortwahl, Auswahl der Materialien, Bauweise und Gebäudetechnik oder die Raumaufteilung. Planer von Green Buildings nutzen diese Faktoren ganz bewusst, etwa durch eine LED-Beleuchtung: Sie erzeugt kaum Wärme, die dann energie- und kostenintensiv weggekühlt werden muss, und hat eine besonders hohe Lebensdauer, so dass sie nicht, wie normale Glühbirnen, häufig ausgewechselt werden muss. Intelligente Gebäudetechnik sorgt dafür, dass der Stromverbrauch des Gebäudes erheblich sinkt; eine besondere Verglasung sorgt für ein angenehmes Raumklima, auch ohne Regelung durch Heizung oder Klimaanlage.

Die Vorteile nachhaltiger Immobilien

Die Vorteile eines nachhaltigen Gebäudes sind gute Vermietbarkeit, langfristiger Werterhalt und geringere Nebenkosten. "Der Blick der Mieter richtet sich ja auf die Bruttogesamtmieten: Niedrigere Energiekosten, die sogenannte zweite Miete, machen Green Buildings wirtschaftlich sehr interessant", sagt Menzel. "Langfristig sparen Mieter hohe Kosten. Das erlaubt höhere Nettokaltmieten. Und beim Exit erwarten wir bessere Kaufpreise für Green Buildings, denn das Angebot nachhaltiger Immobilien wird auch in zehn Jahren die Nachfrage noch deutlich unterschreiten", erläutert Menzel weiter. Unternehmen, die sich für die Anmietung eines Green Buildings entscheiden, profitieren nicht nur wirtschaftlich, sondern auch durch eine glaubwürdige Corporate Social Responsibility-Politik und durch ein gesteigertes Wohlbefinden der Gebäudenutzer: Das bedeutet eine höhere Arbeitszufriedenheit, weniger Fehlzeiten und eine höhere Produktivität ihrer Mitarbeiter, wie die Royal Institution of Chartered Surveyors im März 2009 in einer Studie herausfand.

Die Perspektiven für Anleger

Nachhaltig errichtete Gebäude sind dabei nicht nur "öko". Sie setzen neue Maßstäbe. "Die Bauten sind nicht nur ökologisch sinnvoll errichtet, sondern auch attraktive Zeugnisse moderner Architektur. Und liefern eben den grünen Zusatznutzen", sagt Menzel, Vertriebsleiter der Wölbern Invest KG. Das Hamburger Emissionshaus bringt im Frühjahr 2010 einen geschlossenen Immobilienfonds mit einem zertifizierten Green Building, dem Headquarter des niederländischen Energieversorgers Eneco Holding N.V. in Rotterdam. "Green Buildings sind mehr als ein Marketing-Thema. Langfristig werden diese Objekte den Immobilienmarkt bestimmen", versichert Menzel. "Ein Investment in Green-Building-Fonds ist die logische Konsequenz."

Wölbern Invest hat bereits Erfahrungen mit dieser Assetklasse. Das Emissionshaus ist schon seit 2007 mit den Fonds Holland 62 und 64 auf diesem Gebiet aktiv. "Auch das Objekt des aktuellen Beteiligungsangebots Holland 68 hat einen Nachhaltigkeitswert von 180 nach dem niederländischen GreenCalc-Index und belegt damit das nachhaltige Engagement von Wölbern Invest. Das Green Building für den neuesten Fonds Holland 69 legt mit einem Wert von etwa 204 noch eine Schippe auf", sagt Roman Menzel. Die Anleger erhalten ein solides Investment mit Umweltschutz-Aspekt. "Das Label grün ist ein zusätzliches Qualitätszeichen - und Qualität ist seit Beginn unserer Holland-Reihe ein Kernwert unserer Produkte", so Menzel. Der Fonds Holland 68 steht bereits seit Januar 2010 zur Zeichnung offen. Anleger, die mit dem Holland 69 Nachhaltigkeit in ihr Immobilienportfolio bringen möchten, können den Fonds ab dem 2. Quartal 2010 zeichnen.

Quelle: Pressemeldung Wölbern Invest KG

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