Volksfürsorge will starke Marktposition weiter ausbauen

18.06.1999 | Köln
Bisher gute Ergebnisse in 1999 - 200 neue Arbeitsplätze. Die Volksfürsorge Deutsche Versicherungsvertretung GmbH - VDV - erhält eine neue, moderne Struktur. Dies teilte Manfred Behrens, Vorstandsmitglied der Volksfürsorge Versicherungsgruppe für Vertrieb und Marketing, am 18. Juni 1999 in Berlin mit.

Im ersten Schritt wurden in Ostdeutschland zum 1.4.99 zwei Organisationsdirektionen eingerichtet. Nordost mit Sitz in Berlin-Mitte wird von Michael Woitschach und Ost mit Sitz in Dresden von Wilhelm Arceus geführt. Neben den insgesamt vorhandenen 15 Vertriebsdirektionen werden bei entsprechender Vertriebskraft weitere 30 bis 40 Bezirksdirektionen eingerichtet. "Wir wollen unsere starke Position am ostdeutschen Markt nicht nur behalten, sondern stärker ausbauen," unterstrich Behrens.

Der angestellte und nebenberufliche Außendienst der VDV solle erheblich verstärkt werden. In den nächsten 2 Jahren werden in den fünf Bundesländern rd. 200 fest angestellte Außendienstler zusätzlich neu eingestellt. Zur Zeit sind im Außendienst der VDV rd. 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im angestellten Außendienst beschäftigt. Dieses ist zum 31.12.98 bereits ein Zuwachs um 20 (plus 6,2 %) neue Mitarbeiter.

Mit dem Ausbau des angestellten sowie nebenberuflichen Außendienstes stützt die Volksfürsorge ihr Unternehmensziel, das dichteste Beratungsnetz der deutschen Versicherungslandschaft in ganz Deutschland zu haben. Die Volksfürsorge sei eine der wenigen Gesellschaften dieser Branche, die ihr Geschäft überwiegend mit angestellten Außendienstlern und mehr als 24.500 nebenberuflichen Mitarbeitern betreibe. Rund 90 % des Geschäfts in der Leben und 85 % in der Sach würden über diesen traditionellen Vertriebsweg vermittelt, betonte Behrens. "Die Volksfürsorge hat durch gute Erfolge auch in den neuen Bundesländern eine beachtliche Marktposition erreicht. Sie gehört zu den 5 größten Gesellschaften in Ostdeutschland und nimmt damit eine ähnlich gute Position ein wie im Westen."

Die Geschäftsergebnisse der VDV bewertete Manfred Behrens als sehr positiv. Zum 31.12.1998 betreute die VDV rd. 520.000 Versicherungsverträge (plus 5 % gegenüber Vorjahr), davon rd. 390.000 Sachversicherungen (plus 5 %) sowie 130.000 Lebensversicherungen (plus 6,9 %). Diese Werte seien besser als der Branchendurchschnitt. In den ersten 5 Monaten 1999 habe die VDV in der Lebensversicherung beim eingelösten Neuzugang insgesamt 105 Mio. DM Beitragssumme erreicht. Dies entspreche einem Zuwachs von plus 5,3 %. Die Stückzahl des Neugeschäfts betrug rd. 4.000 Stück. Das sei ein Plus von 8,5 % (Versicherungssumme :130 Mio. DM = plus 10,2 %). Bei der Sachversicherung sei von Januar bis Mai 1999 die Zahl der neu abgeschlossenen Verträge auf insgesamt rd. 25.000 Stück (plus 2 %) gestiegen. Die Beitragseinnahmen hätten sich ebenfalls um 2 % auf 10 Mio. DM erhöht. Auch diese Werte dürften besser als in der Branche sein.

Behrens berichtete über drei neue Kooperationen, von denen sich die Volksfürsorge ebenfalls deutliche Wachstumschancen verspreche. Diese würden sich auch in Ostdeutschland positiv auswirken. "In der Produktpartnerschaft mit der Commerzbank sehen wir auch die Möglichkeit, neue Geschäftsfelder zu erschließen. Unsere Verkaufsaktivitäten für die Commerzbank sind zum 1. Mai 1999 gestartet. Spätestens zum 15. Februar 2000 wird die Commerzbank mit dem Verkauf unserer Produkte beginnen."

Seit April 1999 biete die Gewerkschaft ÖTV ihren Mitgliedern Versicherungen an, für die neben einer anderen Gesellschaft die Volksfürsorge Produktgeber sei. Diese neue Form der Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften über die ÖTV-Service GmbH sichere dem Volksfürsorge-Außendienst den Zugang zu einer für ihn wichtigen Zielgruppe (Arbeitnehmer-Haushalte). Die ersten Ergebnisse stimmten sehr optimistisch. Am Mittwoch habe die IG BCE bekanntgegeben, daß sie eine Service GmbH gegründet hat, die ab 1. Oktober 1999 Dienstleistungen für ihre Mitglieder anbieten werde. Auch hier sei die Volksfürsorge Produktpartner für den Versicherungsbereich.

Einen zusätzlichen Imagegewinn und Wachstumschancen verspreche sich das Unternehmen von einer Zusammenarbeit mit der Lufthansa. Die Volksfürsorge und die Lufthansa City Center Reisebüropartner haben zum 1. Juni 1999 eine gemeinsame Vertriebskooperation beschlossen. Bei dieser bislang einmaligen, branchenübergreifenden Kooperation werden in einer sechs- bis zwölfmonatigen Pilotphase 5.000 nebenberufliche Mitarbeiter der Volksfürsorge ihren Kunden neben den Versicherungsprodukten auch Urlaubs- und Geschäftsreisen anbieten. Die 4.500 Reisevertriebsassistenten von travelNet, dem mobilen Vertriebskanal der Lufthansa City Center, können in Ergänzung der Reiseprodukte ihren Kunden Versicherungsangebote unterbreiten.

"Ich gehe davon aus, daß durch diese Kooperation Angebotspalette und Kundenservice beider Unternehmen deutlich abgerundet werden. Die zusätzlichen Geschäftsfelder schaffen auf beiden Seiten die Möglichkeit, den sich veränderten Herausforderungen des Dienstleistungsmarktes durch eine schlagkräftige Organisation mit großer Kundennähe zu begegnen und die Wettbewerbsposition weiter zu stärken", so Behrens.

Quelle: Pressemeldung Generali Deutschland Holding AG

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