UNIQA will Position in Mittel- und Osteuropa ausbauen

31.01.2002 | Wien
Potenziale vor allem in der Lebens- und Krankenversicherung

UNIQA Generaldirektor Dr. Konstantin Klien stellte am 31. Jänner 2002 in einem Pressegespräch die Ziele und Hintergründe zur weiteren Internationalisierung der UNIQA Group Austria vor.

Die sich auf den europäischen Märkten bietenden Chancen will UNIQA durch eine verstärkte Internationalisierung des Kerngeschäfts offensiv wahrnehmen. In einem forcierten Auslandsengagement sieht der neue Generaldirektor Dr. Konstantin Klien die Möglichkeit, neue Freiräume für eine Expansion zu schaffen und durch regionale Risikostreuung die Abhängigkeit vom angespannten Heimatmarkt zu reduzieren.

Der gesamte Versicherungsmarkt in Zentral- und Osteuropa umfasst zur Zeit ein Prämienvolumen von ca. EUR 15 Mrd. Zum Vergleich, allein der deutsche Markt ist sechsmal größer (ca. EUR 110 Mrd.). Diese Differenz wird in den nächsten Jahren nach Meinung von Experten durch ein stärkeres Marktwachstum in Mittel- und Osteuropa deutlich geringer. Demnach ist hier bis 2005 im Lebensbereich mit einer Prämiensteigerung zwischen 10 und 15% und im Nicht-Lebensbereich zwischen 6 und 8% pro Jahr zu rechnen.

"Von dieser Entwicklung wollen wir profitieren und sind mit unseren Lebens- und Krankenversicherungsprodukten gerade für den Bereich der prosperierenden privaten Alters- und Krankenvorsorge bestens vorbereitet", kommentiert Dr. Klien.

Zur Zeit ist UNIQA neben dem Heimatmarkt auch in Tschechien, in der Slowakei, in Kroatien, in Polen, in Italien, in der Schweiz, in Spanien und in Liechtenstein tätig.

Ungarn und Slowenien sind für UNIQA strategische Zielmärkte, wo sowohl Mehrheitsbeteiligungen als auch der Aufbau neuer Gesellschaften denkbar sind. "In beiden Märkten gibt es in einigen Marktsegmenten enorme Wachstumschancen. Engagements werden aber in beiden Ländern nicht überstürzt, sondern unter der Prämisse eines positiven Gesamtertrags in Zentral- und Osteuropa erfolgen", erläutert Dr. Klien.

Bis 2005 soll der Anteil des Auslandsgeschäftes an den Konzern-Prämieneinnahmen auf 15% anwachsen und - je nach Start der Operation in einem Land - ein nachhaltiges Ertragsziel mit 15% ROE erreicht werden.

Die Voraussetzungen dafür werden mit einer Konsolidierung der Verwaltung durch schlanke Verwaltungsorganisationen unter Nutzung der zentralen Servicefunktionen (EDV und eCommerce Services, Rechnungswesen, Produktentwicklung) geschaffen. "Entsprechend unserem neuen "Konzept der Regionen" führen wir unsere Tochtergesellschaften in eine neue Art der Autonomie und statten sie mit weitreichenden lokalen Kompetenzen aus", kündigt Dr. Klien an.

Quelle: Pressemeldung UNIQA Versicherungen AG

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