UNIQA Group Austria: Geschäftsjahr 2009
In weiten Bereichen des Tätigkeitsfeldes der UNIQA Gruppe wurden damit erfolgreich Marktanteile ausgebaut - das gilt vor allem auch für den wichtigen Kernmarkt Österreich, auf dem die UNIQA Group Austria rund dreimal schneller als der Markt gewachsen ist.
Überdurchschnittliches Wachstum im Jahr 2009 brachte Marktanteilsgewinne
Bei den konsolidierten verrechneten Prämien erreichte die UNIQA Gruppe 2009 nach internationaler Rechnungslegung (=exklusive Sparanteile aus der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung) ein Plus von 1,4% auf 5.012 Mio. Euro. Bereinigt um die Wechselkursschwankungen ergibt sich ein Prämienplus von mehr als 4,8%.
Am Heimmarkt Österreich konnten die verrechneten IFRS-Prämien um 2,8% auf 3.131 Mio. Euro gesteigert werden. Inklusive der Sparanteile auf Basis der Marktstatistik beträgt das Wachstum der UNIQA Gesellschaften in Österreich rund 5,2% gegenüber einem Marktwachstum von rund 1,5%.
In Ost- und Südosteuropa erwirtschafteten die Konzernunternehmen der UNIQA Gruppe verrechnete Prämien von rund 1.078 Mio. Euro (+7,1% bereinigt um Wechselkursschwankungen / -7,4% auf Euro-Basis). In Westeuropa ist es UNIQA vor allem durch gutes Einmalerlagsgeschäft in Italien gelungen, die verrechneten Prämien um 9,5% auf 802 Mio. Euro zu steigern.
Konzernweit erreichte die Schaden- und Unfallversicherung ein Prämienwachstum von 2,7% auf 2.446 Mio. Euro. Die Krankenversicherung legte um 3,3% auf 937 Mio. Euro zu. In der Lebensversicherung sanken die Prämien in Folge der Währungsabwertungen und des generell vorsichtigeren Sparverhaltens in Osteuropa um 1,5% auf 1.628 Mio. Euro.
Bereinigt um die Wechselkursschwankungen ergibt sich in der Schaden- und Unfallversicherung ein Prämienplus von 7,1%, in der Lebensversicherung ein Wachstum von 2,1% und in der Krankenversicherung eine Steigerung um 3,8%.
Die Versicherungsleistungen an die Kunden der UNIQA Gruppe und die entsprechenden Rückstellungen stiegen um 15,1% auf 4.054 Mio. Euro. Der Zuwachs war fast ausschließlich verursacht durch die außergewöhnlichen Sturmereignisse und die stark erhöhte Zuführung zur latenten Gewinnbeteiligung aufgrund der deutlich gestiegenen Erträge aus den Kapitalanlagen. Bereinigt um diese Effekte beträgt der Zuwachs 2,8%.
Die Kosten stiegen primär aufgrund erhöhter Aufwendungen für das Sozialkapital um 2,7% auf 1.269 Mio. Euro. Bereinigt um diesen durch die Zinssituation verursachten Effekt in 2008 und 2009 ergibt sich ein Rückgang der Kosten im operativen Versicherungsgeschäft um rund 2% und eine in allen Segmenten reduzierte Kostenquote.
Die Kapitalanlagen stiegen um 6,1% auf 22,6 Mrd. Euro. Auf rund 717 Mio. Euro deutlich angestiegen sind im vergangenen Jahr wiederum die Netto-Kapitalerträge.
Das Konzernergebnis erreichte im vergangenen Geschäftsjahr 82 Mio.Euro nach 90 Mio.Euro in 2008. Der Hauptversammlung wird eine Dividende in der unveränderten Höhe von 40 Cent vorgeschlagen. Das entspricht einer Ausschüttung von insgesamt 56,9 Mio. Euro an die Aktionäre der UNIQA Versicherungen AG.
Erstes Quartal 2010 mit deutlichem Prämienplus und positivem Ausblick
Nach vorläufigen Daten konnte die UNIQA Gruppe in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres die Prämien wiederum deutlich steigern - die verrechneten Prämien (nach lokaler Rechnungslegung, inkl. Sparanteile, nicht konsolidiert) stiegen um 5,8% auf 1.710 Mio. Euro.
In der Schaden- und Unfallversicherung betrug das Prämienwachstum rund 2,2%, in der Krankenversicherung rund 3,0% und in der Lebensversicherung (inkl. Sparanteile) 11,9%.
Die positive Entwicklung in der Schaden- und Unfallversicherung wird von einer deutlichen, überproportionalen Steigerung der Auto-Prämien in Ost- und Südosteuropa gefördert. In der Lebensversicherung sind es massive Zuwächse in Italien, die das hohe Wachstum stützen.
Die Schadenentwicklung in Österreich ist frei von Groß- und Naturkatastrophenschäden und verläuft bisher sehr zufriedenstellend. Im Ausland sind die Leistungen bedingt durch Sturmschäden in Deutschland und durch den lang anhaltenden Winter (vor allem in Polen) angestiegen.
Unter der Voraussetzung des Ausbleibens negativer Überraschungen durch die Kapitalmärkte mit Auswirkungen auf die Gewinn- und Verlustrechnung, und vergleichbarer Naturkatastrophen wie im Jahr 2009 ist eine Steigerung des Konzernergebnisses vor Steuern um 40% bis 50% möglich.
Vorbehalt bei Zukunftsaussagen
Diese Mitteilung enthält Aussagen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der UNIQA Group Austria beziehen. Diese Aussagen stellen Einschätzungen dar, die auf Basis aller uns zum aktuellen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen wurden. Sollten die zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Eine Gewähr kann für diese Angaben daher nicht übernommen werden.
Quelle: Pressemeldung UNIQA Group Austria
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