SAP ermöglicht weltweite Datentransparenz bei Newell Rubbermaid

18.05.2010 | Walldorf
Der Konsumgüterkonzern Newell Rubbermaid plant, eine Kombination aus Lösungen des SAP-BusinessObjects-Portfolios zu implementieren. Damit will das Unternehmen einen besseren und schnelleren Überblick über seine Unternehmensdaten gewinnen. Anhand von Datenanalysen lassen sich so beispielsweise Beschaffungskosten senken, optimale Bestandsmengen ermitteln und die Kundenzufriedenheit steigern.

Dabei ist die Einhaltung von Regelungen und Vorschriften wie etwa dem Sarbanes-Oxley Act sichergestellt. Die Ankündigung erfolgte auf der SAP-Kundenkonferenz SAPPHIRE NOW, die vom 17. bis 19. Mai zeitgleich in Frankfurt am Main und Orlando, USA, stattfindet.

Das Markenportfolio von Newell Rubbermaid umfasst einige der bekanntesten Marken für Haushaltswaren, Büroartikel/Schreibwaren und Werkzeuge, wie zum Beispiel Rubbermaid", Waterman" und Parker". Die erste SAP-Software, für die der Konzern sich entschied, war die SAP Business Suite. Danach folgten die Technologieplattform SAP NetWeaver und die Komponente SAP NetWeaver Business Warehouse in Kombination mit Lösungen aus dem SAP-BusinessObjects-Portfolio.

Ausgabenkontrolle dank schnell verfügbarer Beschaffungsdaten

Für die Beschaffung bestimmter Dienstleistungen wie Reisen, Transport oder IT, ist bei Newell Rubbermaid ein spezielles Team zuständig. Um die Ausgaben in diesen Bereichen zu optimieren, benötigte es eine aktuelle und einheitliche Sicht auf alle Einkaufsdaten. Nach einer Prüfung der verfügbaren Produkte entschied sich Newell Rubbermaid für SAP BusinessObjects Spend Performance Management. Die entscheidenden Argumente waren Benutzerfreundlichkeit, Integrierbarkeit und die Verbreitung im Konsumgüterbereich.

Dank der Einblicke und Transparenz, die die Lösung liefert, konnte das Beschaffungsteam die Verwaltung von Lieferantenverträgen verbessern. Da die Daten jede Woche aktualisiert werden, ist nun eine fortlaufende Auswertung möglich. Entscheidend für die Optimierung des Ausgabenmanagements ist aber der schnelle Zugriff auf Details. SAP BusinessObjects Spend Performance Management ist daher eine wichtige Technologie für den Konzern, der gerade zentrale Einkaufsstellen für mehrere globale Geschäftseinheiten einrichtet. Zur Steigerung der Transparenz des gesamten Einkaufs plant man bei Newell Rubbermaid überdies, die Lösung auch in anderen Bereichen einzusetzen, beispielsweise bei der Beschaffung von Rohstoffen oder Fertigerzeugnissen.

Optimierte Bestandsführung, höhere Kundenzufriedenheit und stabiles Wachstum

Durch die Implementierung von Business-Intelligence-Lösungen der SAP kann Newell Rubbermaid jetzt schneller und komfortabler auf Daten aus allen Regionen und Geschäftseinheiten zugreifen. Eine wichtige neue Funktion ist die Bestandsprognose. Bestandsüberhänge sind eine der größten Herausforderungen für Konsumgüterunternehmen. Die SAP-Software bietet Funktionen zum Erstellen von Analysen, Berichten und Datenvisualisierungen. So können Mitarbeiter den Verkauf von Produkten in bestimmten Regionen präzise prognostizieren und genaue Bestandsmengen bereitstellen. Über- oder Unterproduktionen und die damit verbundenen Verluste lassen sich dadurch weitgehend vermeiden.

In-Memory-Technologie liefert Vertriebsdaten in Echtzeit

Mit SAP BusinessObjects Explorer lassen sich Daten einzelner Verkaufsstellen zusammenführen und vergleichen. Dank der In-Memory-Technologie können Mitarbeiter von Newell Rubbermaid nun in weniger als einer Minute Verkaufsdaten beliebiger Zeiträume abrufen. Die Ergebnisse, die das Unternehmen mit bestimmten Produktreihen, in bestimmten Regionen oder bei bestimmten Aktionen erzielt, werden transparent, historische wie aktuelle Daten sind schnell und einfach verfügbar.

Sicherer Datenzugriff und Einhaltung der Bestimmungen des Sarbanes-Oxley-Acts

Nachdem Newell Rubbermaid erheblich bessere Möglichkeiten zum Anzeigen von Daten im gesamten Unternehmen geschaffen hatte, musste noch festgelegt werden, wer auf welche Daten zugreifen kann. Dazu dient die Anwendung SAP BusinessObjects Access Control. Diese stellt sicher, dass Mitarbeiter nur genau die Zugriffsrechte erhalten, die ihrer jeweiligen Rolle, Abteilung und Position entsprechen. Newell Rubbermaid hat ein System eingerichtet, das auf Aufgabenteilung basiert und die Anforderungen des Sarbanes-Oxley-Acts erfüllt. Das Unternehmen hat 92 Prozent der Benutzerzugriffsanforderungen automatisiert und sorgt damit für die Einhaltung von Vorschriften.

Quelle: Pressemeldung SAP Deutschland AG & Co. KG

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