Phoenix Solar AG bestätigt Zahlen für das Geschäftsjahr 2009

22.04.2010 | Sulzemoos
Die Phoenix Solar AG (ISIN DE000A0BVU93), ein im TecDAX notiertes, international führendes Photovoltaik-Systemhaus, legt heute den Geschäftsbericht mit dem nach International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellten und testierten Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2009 vor und bestätigt die am 9. März 2010 veröffentlichten vorläufigen Zahlen.

Phoenix Solar ist eines der wenigen deutschen börsennotierten Solarunternehmen, das 2009 mit einem Umsatzwachstum und profitabel abschließen konnte. Damit bestätigt sich das flexible und herstellerunabhängige Geschäftsmodell der Gesellschaft.

Im Berichtsjahr erzielte der Phoenix Solar Konzern Gesamtumsatzerlöse von 473,0 Millionen Euro (Vorjahr: 402,5 Millionen Euro). Das Segment Komponenten & Systeme trug 299,0 Millionen Euro (Vorjahr: 214,6 Millionen Euro) und das Segment Kraftwerke 174,0 Millionen Euro (Vorjahr: 187,8 Millionen Euro) zu den Gesamtumsatzerlösen bei. Mit 27,6 Millionen Euro lieferten die Auslandsmärkte einen Umsatzanteil von 5,8 Prozent.

Der Modulabsatz konnte um fast 70 Prozent von 120 Megawatt im Jahr 2008 auf über 200 Megawatt im Jahr 2009 gesteigert werden.

Unter anderem wegen stark gefallener Preise für Solarmodule von in der Spitze mehr als 30 Prozent, lag das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Berichtsjahr 2009 mit 12,2 Millionen Euro deutlich unter dem Vorjahresergebnis (Vorjahr: 33,8 Millionen Euro). Die EBIT-Marge (Verhältnis von EBIT zu Umsatz) erreichte 2,6 Prozent (Vorjahr: 8,4 Prozent).

Das Konzernperiodenergebnis betrug im Berichtszeitraum 8,6 Millionen Euro (Vorjahr: 23,7 Millionen Euro). Auf Basis der durchschnittlichen Anzahl von Aktien ergab sich ein Ergebnis pro Aktie von 1,28 Euro (Vorjahr: 3,63 Euro).

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der ordentlichen Hauptversammlung am 16. Juni 2010 die Ausschüttung einer Dividende von 0,20 Euro pro Aktie (Vorjahr: 0,30 Euro) vor.

Der bisherige Verlauf des Geschäftsjahres 2010 war stark von der politischen Diskussion um die Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) beeinflusst. Die zu erwartende zusätzliche Absenkung der Einspeisevergütung voraussichtlich zur Jahresmitte, löste Vorzieheffekte ins erste Halbjahr aus. Trotz eines langen und schneereichen Winters war das erste Quartal im Vergleich zum Vorjahresquartal durch eine deutlich stärkere Installationstätigkeit gekennzeichnet.

Quelle: Pressemeldung Phoenix Solar AG

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