PS-Umtausch, einheitliche Aktiengattung und neue Konzernstruktur
Bedingte Kapitalerhöhung
Die BARC Versicherungs-Holding AG ("BARC"), als Hauptaktionärin der "Bundesländer" hat durch ihren Aufsichtsrat am heutigen Tag die Zustimmung erteilt, in der ordentlichen Hauptversammlung der "Bundesländer" am 22. Juni 1999 den Aktionären eine Beschlussfassung über eine bedingte Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln vorzuschlagen. Durch diese Maßnahme soll den derzeitigen Partizipationsscheininhabern der "Bundesländer" gemäß § 73d Versicherungsaufsichtsgesetz die Möglichkeit zum Umtausch ihrer Partizipationsscheine in Inhaberstammaktien eingeräumt werden. Ein noch festzulegendes Umtauschangebot, welches voraussichtlich im Herbst 1999 den Partizipationsscheininhabern unterbreitet werden wird, soll sich auf sämtliche 419.782 Stück an der Wiener Börse notierende Partizipationsscheine a Nominale S 100,-- beziehen.
Wie bereits vom Aufsichtsrat der "BARC" am 17.03.1998 grundsätzlich beschlossen, ist weiters beabsichtigt, im September 1999 den Vorzugsaktionären der "Bundesländer" die Aufhebung des Dividendenvorzuges vorzuschlagen und damit die börsennotierten Vorzugsaktien in börsennotierte Stammaktien umzuwandeln. Die Inhaber von gegenwärtigen Vorzugsaktien der "Bundesländer" würden ununterbrochen über ein an der Börse handelbares Papier verfügen. Unter der Voraussetzung, dass im September 1999 auch die derzeitigen Namensstammaktionäre der "Bundesländer" der Umwandlung ihrer Aktien in Inhaberstammaktien zustimmen, würde dadurch eine einheitliche Aktiengattung geschaffen werden. Angestrebt wird, daß es im Laufe des Jahres 2000 zur Notierung des gesamten Grundkapitals der Gesellschaft an der Wiener Börse kommen wird.
Börsennotierte Konzernholding
Weiters ist beabsichtigt, im September 1999 in außerordentlichen Hauptversammlungen den Aktionären der "BARC" und der "Bundesländer" eine Verschmelzung der beiden Gesellschaften zur Beschlußfassung vorzulegen. Die "Bundesländer" soll die übernehmende Gesellschaft sein. Als Termin ist der 17. September 1999 vorgesehen. Die "Bundesländer" würde nach durchgeführter Verschmelzung zur börsennotierten Konzernholding werden. Durch weitere Umgründungsbeschlüsse unter Einbeziehung der "AUSTRIA-COLLEGIALITÄT Versicherungen" soll unter der börsennotierten Holding je eine operative Sachversicherungs- sowie Personenversicherungsgesellschaft geschaffen werden. In diesen Gesellschaften sollen die jeweiligen Versicherungsbestände der "Bundesländer" und der "AUSTRIA-COLLEGIALITÄT Versicherungen" zusammengefasst werden.
Es ist geplant, im Herbst 1999 die Konzernholding in "UNIQA" umzubenennen.
Quelle: Pressemeldung UNIQA Versicherungen AG
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