Neuer Small Cap Fonds: Delta Lloyd L European Participation Fund
Die niederländische Fondsgesellschaft Delta Lloyd Asset Management bietet seit heute den Delta Lloyd L European Participation Fund (ISIN LU0408576568) in Deutschland an. Der neue Aktienfonds investiert ausschließlich in kleine bis mittlere Unternehmen in Europa. Wichtigste Auswahlkriterien sind eine starke Unterbewertung der Aktie, in Verbindung mit hohen Dividendenerträgen, die durch einen starken Cashflow aus einem etablierten und stabilen Geschäftsmodell generiert werden. Dabei baut der Fonds auf zwei erfolgreiche niederländische Fonds auf, den Delta Lloyd Europees Deelnemingen Fonds und den Delta Deelnemingen Fonds.
Investmentphilosophie mit vier Säulen und striktem Value-Ansatz
Die erste Säule bildet die Auswahl von ausschließlich kleinen bis mittleren Unternehmen mit großem Potenzial und einer starken finanziellen Basis. Dabei liegt das Augenmerk besonders auf unterbewerteten Firmen und "hidden champions", die eine starke Marktposition in ihrem Segment oder ihrer Nische haben und ein stabiles und nachhaltiges Wachstum aufweisen können. Zudem sollte sich das Management deutlich in das Unternehmen einbringen und sich auf die Weiterentwicklung der Bereiche fokussieren, in denen das Unternehmen seinen Kunden echten Mehrwert bieten kann. In die Bewertung fließt dabei auch ein, ob die Kernkompetenzen des Unternehmens in verwandte Geschäftsfelder oder andere Länder übertragen werden können. Häufig sind solche Unternehmen auch attraktive Zielobjekte für Übernahmen.
Als Partner Mehrwert schaffen
Die zweite Säule ist der Erwerb von mindestens fünf Prozent der Aktien der Unternehmen. Dabei versteht sich Delta Lloyd als langfristig investierter Miteigentümer, der als Partner für Diskussionen über strategische Entscheidungen zur Verfügung steht und der an der Schaffung eines dauerhaften Mehrwerts interessiert ist. Durch diesen relativ hohen Anteil an Aktien erhält Delta Lloyd zudem Zugang zu den verantwortlichen Personen und den wichtigsten Produktionsstätten. Außerdem hat Delta Lloyd, als größerer Investor im Falle einer Übernahme ein Mitspracherecht bei den Verhandlungen.
Die dritte Säule beinhaltet regelmäßige Besuche der Fondsmanager bei den Unternehmen. Hierbei wird eine offene Diskussion mit dem Management geführt, um einen klaren Eindruck der Vision sowie der Unternehmensstrategie zu erhalten, Wissen darüber aufzubauen, was die stärksten Produkte sind, wo die Wettbewerbsvorteile liegen und wo wirklicher Mehrwert erzeugt wird.
Portfolio auf 35 Firmen begrenzt
Die vierte Säule ist die Begrenzung des Fondsportfolios auf maximal 35 Unternehmen. Trotz dieser verhältnismäßig geringen Zahl an Unternehmen ist eine ausreichende Risikodiversifikation gewährleistet, da die Anteile über verschiedene Branchen und Länder gestreut werden. Allerdings erlaubt das kleinere Portfolio dem Fonds auch stärker von der positiven Entwicklung einzelner Aktien zu profitieren. Zudem befinden sich nur Unternehmen im Fonds, die die Portfoliomanager wirklich gut kennen und die stark unterbewertet sind und bei denen es daher einen großen Sicherheitsabstand zur tatsächlichen Bewertung gibt.
"Im Endeffekt wählen wir unsere Investments nach vier Prinzipien aus: Wir wollen Wachstum mit unseren Partnern in den Unternehmen schaffen, wir wirken aktiv bei Unternehmensentscheidungen mit, wir legen großen Wert auf eigenes Research und wir investieren nur in Unternehmen, die wir im Detail kennen und deren Produkte wir verstehen", sagt Angus Steel, Senior Portfolio Manager des Delta Lloyd L European Participation Fund. "Unsere Zielgruppe für den Fonds sind unternehmerisch denkende Investoren, die auf der Suche nach langfristigem Kapitalzuwachs sind und die den gleichen mehrwertschaffenden und partnerschaftlichen Investmentansatz verfolgen wie die bereits bestehenden Participation Fonds", so Steel weiter.
Bewährter Anlagestil und erfahrenes Team
Das Portfolio des Delta Lloyd L European Participation Fund setzt sich aus Firmen der beiden Deelnemingen Fonds zusammen, wobei der Anteil niederländischer Unternehmen auf maximal 25 Prozent begrenzt bleibt. Der neue Fonds wird von dem erfahrenen Investment-Team der Deelnemingen Fonds betreut. Dazu gehören Alex Otto, CIO von Delta Lloyd Asset Management, Jack Jonk, Head of Equities, Angus Steel, Senior Portfolio Manager, und Arnoud Krom, Portfolio Manager. Diese vier Experten bilden auch das Investment-Komitee, das entscheidet, in welche Unternehmen der Fonds investiert.
Alle Team-Mitglieder verfügen über langjährige Investment-Erfahrung. Derzeit verwalten sie erfolgreich 700 Millionen Euro in den Fonds, zudem sind weitere zwei Milliarden Euro nach demselben Investmentansatz für die Muttergesellschaft, den niederländischen Versicherer Delta Lloyd Group, investiert. Der Delta Deelnemingen Fonds hat seit seiner Auflegung im August 2000 eine durchschnittliche Jahresperformance von 10 Prozent gezeigt, während zum Beispiel der MSCI Europe Small Cap im gleichen Zeitraum eine negative Entwicklung von -0,2 Prozent verzeichnen musste. Zudem wurde der Delta Deelnemingen Fonds 2005 und 2006 jeweils mit dem S&P Cash Fund Award in der Kategorie "Niederländische Aktienfonds" ausgezeichnet und erhielt kürzlich ein AA-Rating. In derselben Kategorie erhielt der Fonds im Jahr 2005 den FD Morningstar Award als bester Investmentfonds im niederländischen Markt.
Dreistufiger Investmentprozess
Der Anlageprozess des Delta Lloyd L European Participation Fund umfasst drei Schritte: Zunächst werden auf monatlicher Basis Ideen durch einen internen Screening-Prozess erarbeitet. Dies führt zu 50 bis 60 Unternehmen. Anschließend werden rund 20 mögliche Kandidaten für eine tiefer gehende Unternehmensanalyse ausgewählt und verschiedenen Bewertungsmodellen unterzogen. Als Ergebnis erhält das Team ein bis zwei Firmen, die in das Portfolio des Fonds passen könnten. Der nächste Schritt ist dann ein Besuch bei den Unternehmen, um das Management sowie seine Strategie kennen zu lernen und die Bewertung zu überprüfen. Im letzten Schritt wird ein detailliertes Investmentszenario erstellt. Dieses wird dann dem Investment-Komitee vorgestellt, das anschließend auf der Grundlage der gesammelten Daten und Eindrücke entscheidet, ob ein Unternehmen in den Fonds aufgenommen wird.
Strenges Risikomanagement
Sämtliche Unternehmen im Fonds unterliegen einer permanenten Risikokontrolle. Es besteht eine klare Trennung nach Ländern und Branchen. Kein einzelner Wert hat einen höheren Anteil als zehn Prozent am Portfolio. Zudem ist das gesamte Wechselkursrisiko des Fonds auf maximal zehn Prozent beschränkt. Durch regelmäßigen Kontakt mit den Unternehmen können die Fondsmanager ihre Bewertungsmodelle und den Investment-Case immer auf dem aktuellsten Stand zu halten. Neuste Entwicklungen im Portfolio werden bei monatlichen Treffen des Teams diskutiert.
Strikte Verkaufsdisziplin
Alle Investments unterliegen einer strikten Verkaufsdisziplin. Die Entscheidung, ob ein Wert veräußert wird, hängt dabei von verschiedenen Faktoren ab. Generell beträgt die Haltedauer der Unternehmensanteile mindestens fünf Jahre. Diese kann aber unterschritten werden, wenn der Wert des Unternehmens seinen tatsächlichen Marktpreis erreicht hat, sei es durch eine Aufwertung der Aktie oder durch eine Übernahme. Darüber hinaus führen auch unterschiedliche Ansichten über die Unternehmensstrategie zwischen dem Investment-Team und der Unternehmensführung oder eine Übergewichtung eines Wertes im Portfolio zum Verkauf.
Managementgebühr
Die Management-Gebühr ist mit 1,25 Prozent jährlich im Marktvergleich günstig. Erzielt der Fonds eine Rendite von mehr als 10 Prozent, fällt eine Performance-Gebühr in Höhe von 15 Prozent des über diese Schwelle hinaus erwirtschafteten Mehrbetrags an. Etwaige Verluste aus dem Vorjahr werden dabei angerechnet ("1-Year-Highwatermark").
Weitere Informationen zu Delta Lloyd Asset Management und den Fonds von Delta Lloyd unter: http://www.deltalloydassetmanagement.de
Quelle: Pressemeldung Delta Lloyd Deutschland AG
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