Fördermöglichkeiten für die Tourismus-Branche auf einen Blick
Diese Position kann nur gehalten und ausgebaut werden, wenn wir unser Angebot permanent weiter verbessern und an die Markterfordernisse anpassen", sagte Wirtschaftsminister Hendrik Hering heute im Schloss Waldthausen in Budenheim. Er stellte dort gemeinsam mit Sparkassenpräsident Hans Otto Streuber, dem Präsidenten des DEHOGA Rheinland-Pfalz, Gereon Hausmann, und dem Geschäftsführer der ISB, Ulrich Link, die neue Broschüre "Fit für die Zukunft im Tourismus" vor, die Informationen über die wichtigsten Förderprogramme für touristische Dienstleister enthält. "Das Heft soll einen ersten Einblick in die Förderlandschaft geben und die Betriebe dazu ermutigen, in ihre Zukunft zu investieren", so Hering. Die Broschüre ist auch eine wichtige Ergänzung der Aktion fit für die Zukunft des DEHOGA Rheinland-Pfalz, die im April gestartet ist.
Die positive Resonanz der Veranstaltung zeige das große Interesse des Hotel- und Gaststättengewerbes, sich zukunftsorientiert aufzustellen, sagte Streuber bei der Eröffnung der Veranstaltung. Die Unternehmen rief er auf, sich mit ihren tragfähigen Konzepten an die Sparkassen zu wenden. Diese seien besonders bei Finanzierungen unter Einbindung öffentlicher Mittel sehr gut aufgestellt, so Streuber weiter.
Im Bereich der ServiceQualität Deutschland nimmt Rheinland-Pfalz bundesweit eine führende Position ein, die es auch in Zukunft zu behaupten gilt. Oftmals benötigen die Betriebe aber Unterstützung, um fit für die Zukunft zu werden. Der Anteil der sterneklassifizierten Hotelbetriebe bewegt sich zwar nur knapp unterhalb des Bundesdurchschnitts, aber Nachholbedarf besteht besonders in den höheren Sternesegmenten. Die Landesregierung fördert die radwanderfreundliche Infrastruktur und auch das Thema Wandern - mittlerweile befinden sich zwölf Prozent der insgesamt 1250 Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland in Rheinland-Pfalz. Das bedeutet unter den Vergleichsbundesländern des Tourismusbarometers des Sparkassenverbandes RP Platz 2 hinter Hessen und vor Baden-Württemberg. Der Gastronomie bescheinigt das Tourismusbarometer in der gehobenen und Spitzengastronomie sowie bei der Qualität der Weine ein hohes Niveau. Hinter Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen belegt Rheinland-Pfalz Platz 4 in Sachen Sterne-Restaurants.
In Rheinland-Pfalz steht ein umfangreiches Instrumentarium zur Investitions- und Betriebsmittelfinanzierung, aber auch zur Förderung der Betriebsberatung zur Verfügung, so dass für die Betriebe maßgeschneiderte Finanzierungsangebote entwickelt werden können. "Mit unserer Förderung aus einer Hand unterstützen wir Gewerbetriebe und Freiberufler, die unser Land touristisch attraktiv machen", sagte ISB-Geschäftsführer Ulrich Link. Die ISB hat unter der Nummer 06131 / 985-333 eine Beratungshotline eingerichtet.
Quelle: Pressemeldung Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
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