Bankhaus Wölbern verkauft Trophyimmobilie in London für 325,3 Mio. GBP

25.04.2006 | Hamburg
Objekt wurde im Oktober 2005 für 293 Mio. GBP erworben • Auch Verkäufe von Holland-Immobilien werden geprüft

Das Bankhaus Wölbern hat die Grade A Trophyimmobilie "Woolgate Exchange" für rund 325,3 Mio. GBP (etwa 469 Mio. Euro) an eine irische Immobilien-Investment Gruppe verkauft. Das "Woolgate Exchange" Gebäude in exzellenter Lage im Herzen der City of London wurde im Oktober 2005 für 293 Mio. GBP (etwa 422 Mio. Euro) erworben. Hauptmieter ist bis zum Jahr 2020 die WestLB Europe (UK), eine 100%-ige Tochter der WestLB AG. Die WestLB AG gehört mit einer Konzernbilanzsumme von 262 Mrd. Euro zu den führenden Finanz-dienstleistern in Deutschland.

Das "Woolgate Exchange" Gebäude (25 Basinghall Street) liegt im Financial District in unmittel-barer Nähe namhafter internationaler Banken wie Dresdner Kleinwort Wasserstein, HypoVe-reinsbank, Schroders und JP Morgan Chase. Dem Mieter dient die Immobilie als repräsentati-ver Sitz in London. Die Gesamtfläche von ca. 33.632 m² bietet eine hohe Flexibilität, so dass die Immobilie auch etagenweise an unterschiedliche Nutzer vermietet werden könnte.

Darüber hinaus analysiert das Bankhaus Wölbern eingehend eine Vielzahl von Holland-Fonds für den Verkauf. "In den vergangenen Jahren und Monaten sind in zahlreichen Märkten die Kaufpreise für Immobilien stark gestiegen und die Renditen stark gesunken.

Vor allem Initiatoren geschlossener US-Immobilienfonds haben bislang die Gelegenheit ge-nutzt, Immobilien zu verkaufen", sagt Dr. Eric Hirsch, Vorstandsvorsitzender beim Bankhaus Wölbern. "Im Sinne unserer Anleger sind wir dazu verpflichtet, aktiv zu prüfen, ob die positive Situation am Investmentmarkt für Verkäufe von Holland-Immobilien genutzt werden kann", so Hirsch. Bei der Analyse sind zahlreiche Gesichtspunkte zu berücksichtigen, wie beispielsweise die Vermietungssituation und insbesondere die Vermietungsperspektiven, die Finanzierung (z.B. Vorfälligkeitsentschädigungen), Steuern und natürlich die Entwicklung in dem entspre-chenden Teilmarkt. "Wenn wir nach Abschluss der Prüfung zu dem Ergebnis kommen, dass die Anleger von einem Verkauf profitieren würden, werden wir ihnen diese Option zur konkreten

Entscheidung vorlegen. Ob die Immobilie dann verkauft wird oder nicht, hängt vom Votum der Anleger ab", erklärt Dr. Hirsch.

Das Bankhaus Wölbern steht bezüglich möglicher Verkäufe bereits seit Ende 2005 mit zahlrei-chen institutionellen Investoren in Kontakt. "Durch unsere internationale Aufstellung haben wir uns ein europaweites Netzwerk für den An- und Verkauf von Immobilien aufbauen können", so Dr. Hirsch. Das Bankhaus hat seine Investitionsaktivitäten auf Europa-Immobilien ausgedehnt und ist in Österreich, Deutschland, Frankreich, Holland, Frankreich, Polen und Großbritannien investiert.

Quelle: Pressemeldung Wölbern Invest KG

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