Abschluss des fünfjährigen Performance Incentive Plan
Basierend auf den Bestimmungen des Programms haben Inhaber pro ausstehende PIP-Einheit Anspruch auf rund 4,8 Namenaktien der Credit Suisse Group.
Einführung von PIP
Mit dem langfristigen Performance Incentive Plan I beabsichtigte die Credit Suisse in den Jahren 2004 und 2005, Mitglieder der Geschäftsleitung und der Direktion für die erfolgreiche Umsetzung wichtiger strategischer Massnahmen, insbesondere die Schaffung der integrierten Bank, zu entlöhnen und sie langfristig an das Unternehmen zu binden. Die Credit Suisse teilte den betreffenden Personen einen bedeutenden Anteil ihrer variablen Vergütung für 2004 in Form von langfristig gesperrten PIP-Einheiten zu. Die 2005 gewährten PIP-Einheiten unterlagen einer Vesting-Periode von fünf Jahren, das heisst die Rechte daran wurden über die Laufzeit von fünf Jahren gestaffelt erworben. Zudem wurde die Wertentwicklung von PIP abhängig gemacht vom langfristigen Erfolg der Credit Suisse. Das Risiko/Rendite-Profil des Programms wurde so ausgestaltet, dass PIP nach fünf Jahren zu hohen Renditen, aber auch zu einem Totalverlust führen konnte. Mit diesem Instrument wurden Mitglieder des Managements sehr eng an die erfolgreiche Umsetzung der strategischen Ziele der Credit Suisse gebunden, gleichzeitig wurden die Interessen der Mitarbeitenden und der Aktionäre in Einklang gebracht.
Vesting und Leistung
Die Bestimmungen des Programms sehen vor, dass jede PIP-Einheit nach fünf Jahren in eine Anzahl Namenaktien der Credit Suisse Group umgewandelt wird, und zwar in Abhängigkeit von (i) der Gewinnentwicklung über fünf Jahre und (ii) der Performance der Aktie der Credit Suisse Group sowohl absolut wie auch relativ im Vergleich zu ausgewählten Konkurrenten während der Laufzeit. Das Erreichen der vorgegebenen Aktienpreisziele und der relativen Aktienkursentwicklung für die im Jahr 2005 zugeteilten PIP-Einheiten wurde auf Basis des durchschnittlichen Aktienkurses der Namenaktie der Credit Suisse Group in der Periode der vergangenen drei Monate bis zum 31. März 2010 gemessen, im Vergleich zum Aktienkurs am Zuteilungsdatum. Es sind rund 11,8 Millionen PIP-Einheiten ausstehend.
Umtausch und Lieferung
Jede PIP-Einheit gibt dem Inhaber Anspruch auf rund 4,8 Namenaktien der Credit Suisse Group. Die Credit Suisse wird zur Begleichung von anfallenden Quellensteuern rund einen Drittel des Werts zurückbehalten. Somit werden den Inhabern von PIP-Einheiten am 20. April 2010 insgesamt noch rund 38 Mio. Aktien geliefert werden. PIP führt zu keiner Verwässerung des Aktienkapitals durch Neuemission, da die Aktien aus dem Eigenbestand der Credit Suisse Group geliefert werden. Wie die Credit Suisse bereits früher mitgeteilt hat, war PIP I per 31. Dezember 2009 in der Erfolgsrechnung vollständig verbucht. Daher hat PIP I auf die Erfolgsrechnung der Credit Suisse im ersten Quartal 2010 keinen Einfluss.
Quelle: Pressemeldung Credit Suisse
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